Corona: Schulen und Kitas in der Krise unterstützen

Corona: Schulen und Kitas in der Krise unterstützen

Stiftung Bildung ruft zu Bildungsschutzschirm und Spenden auf 

Vielen Fördervereinen von Kitas und Schulen drohen durch die Coronakrise in eine wirtschaftliche Schieflage zu geraten. Dabei spielen sie eine systemrelevante Rolle für Verbesserungen in der Bildung. Die Stiftung Bildung fordert daher für Kita- und Schulfördervereine einen Corona-Schutzschirm, wie er bereits für andere Bereiche des gemeinnützigen Sektors vorgeschlagen wurde.

+ + + Für Kinder und Eltern: 80 Tipps zum Lernen zuhause + + +

1. Engagement dringend erhalten

Gerade in Corona-Zeiten ist das ungebrochene Engagement der Fördervereine in Kitas und Schulen wichtig, etwa beim Initiieren von Patenschaften zwischen gleichaltrigen Kindern und Jugendlichen mit herausfordernden Lebensumständen. Diese Patenschaften helfen wirkungsvoll gegen Isolation und fehlende Unterstützung beim Lernen zuhause. Initiiert werden sie vor Ort oft von Kita- und Schulfördervereinen in Zusammenarbeit mit der spendenfinanzierten Stiftung Bildung.

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Wie Tandem-Freundschaften helfen

Vielen Kindern und Jugendlichen helfen jetzt die Bande, die sie mithilfe der Stiftung Bildung über Tandem-Patenschaften von Kind zu Kind und gemeinsame Lern-Projekte geknüpft haben. So erreichen uns Geschichten, wie Kinder und Jugendliche in ihren Patenschaften auch in Zeiten von Corona über Schule und Kita zueinanderfinden. Zum Beispiel: Sie rufen sich an und machen am Telefon ihre Gemeinschaftsaufgaben, motivieren sich gegenseitig zu lernen oder lesen sich aus ihren Lieblingsbüchern vor.

Die Patenschaften stärken darüber hinaus das Zugehörigkeitsgefühl und Selbstbewusstsein der Kinder.  Ähnliches gilt für die vielen von der Stiftung Bildung geförderten Lern-Projekte. Auch hier geht die kreative Arbeit weiter – und die jungen Projekt-Teams sind nicht nur bei diesen Fragen füreinander da!

Ermöglicht wird das Patenschaftsprogramm von der Stiftung Bildung mit Mitteln des Bundesfamilienministeriums, das den größten Teil der Kosten deckt. Für den Rest sammelt die Stiftung Bildung laufend Spenden, bundesweit für rund 300 Schulen und Kitas im Jahr. Nur so kann das Programm laufend weiter umgesetzt werden.

Dass die Umsetzung des Programms durch die Stiftung Bildung wirkt, hat das gemeinnützige Analyse- und Beratungshaus Phineo 2019 mit seinem Wirkt-Siegel bestätigt. 2018 wurde das Programm wissenschaftlich untersucht und auch hier seine Wirksamkeit unterstrichen.

2. Digitale Patenschaften überbrücken Corona-Krise

In Corona-Zeiten können die Patenschaften aus Kita und Schule auf digitalem Weg helfen. Doch gerade dort, wo die Kinder wenig Unterstützung beim Lernen bekommen, ist dafür oft die technische Ausstattung nicht vorhanden. Vielfach sorgen dann Lehrkräfte, Erzieher*innen sowie Engagierte in Kita- und Schulfördervereinen dafür, dass Kinder und Jugendliche einen Online-Zugang bekommen.

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So viele Schüler*innen brauchen einen Online-Zugang

Das große Engagement der Pat*innen füreinander zeigt umso deutlicher, wie Deutschland in Sachen digitales Lernen international hinterherhinkt. Was ist mit jenen Kindern, die selbst die Schule nicht mit elektronischen Geräten fürs Homeschooling versorgen kann? Die Corona-Krise ist eine weitere Mahnung, wie wichtig eine zügige Umsetzung des Digitalpakts ist. Mit ihm stellt der Bund bis 2024 fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung von Deutschlands Schulen bereit. Geld für die Beschaffung und Ausgabe von Leihgeräten wäre darin enthalten. Doch an der Umsetzung hapert es.

Der Handlungsdruck ist gleichwohl groß: Bei Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren etwa hat ein Drittel keinen eigenen Computer oder Laptop, mit dem sie digitale Angebote ihrer Schule wahrnehmen könnten. Das zeigt die repräsentative JIM-Studie 2019 zum Medienumgang Jugendlicher. Bei zwei Prozent der befragten Jugendlichen haben auch die Eltern keinen Computer oder Laptop. Bundesweit wären davon rund 88.000 Jugendliche in den Klassen 6 bis 13 betroffen. Dem Statistischen Bundesamt zufolge gab es im Schuljahr 2018/19 insgesamt 4,4 Millionen Schüler*innen in diesen Schulstufen an allgemeinbildenden Schulen.

Einige Schulen werden daher mit Hilfe der Stiftung Bildung jetzt selbst aktiv, wie die Beispiele einer Schule im Saarland und einer Schule in Baden-Württemberg zeigen. Der Zugang zum Internet eröffnet dabei zahllose Möglichkeiten, um weiter Zeit zusammen zu verbringen, zu lernen, aber auch kreativ zu sein. Die Stiftung Bildung hat dazu über 80 Tipps für Kinder, Jugendliche und Eltern zusammengestellt

3. Kita- und Schulfördervereine füllen wichtige Lücken

Tatsächlich füllen Fördervereine noch viele andere Lücken in Kitas und Schulen und damit im ganzen Bildungssystem. Neben Patenschaften organisieren unter ihrem Dach Eltern, Lehr- und Kitakräfte zusammen mit Kindern, Jugendlichen und anderen Engagierten wichtige Zusatzangebote, die die Bildungsträger*innen nicht ermöglichen wollen oder können. Das ist dringend nötig – denn unser Bildungssystem ist in weiten Teilen ungerecht.

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Darum sind Kita- und Schulfördervereine unverzichtbar

Ein Drittel aller gemeinnützigen Organisationen in Deutschland engagiert sich in der Bildung. Rund 40.000 sind Kita- und Schulfördervereine. Sie setzen sich bei der Politik für Verbesserungen ein. Sie sammeln Geld, stellen Projekte und AGs für Kinder und Jugendliche auf die Beine. Sie organisieren Veranstaltungen für die Kita- und Schulgemeinschaft. Und viele tragen maßgeblich zur Ausstattung der Kita oder Schule bei, etwa bei der digitalen Infrastruktur.

Diese Angebote stärken insbesondere individuelles Lernen, demokratisches Handeln und zukunftsorientierte Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit und Kommunikation, kreatives Problemlösen und kritisches Denken. Dazu gehört auch digitales Lernen.

Mit dieser Arbeit setzten die Kita- und Schulfördervereine setzen sich erfolgreich für dringend notwendige Verbesserungen in unserem Bildungssystem ein und bereichern mit ihren Angeboten maßgeblich die Qualität auch in der Ganztagsbildung. Zudem federn sie Ungerechtigkeiten zwischen Kindern und den Gegebenheiten verschiedener Bildungsstandorte ab. Nicht zuletzt tragen sie so ein Stück dazu bei, den Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozio-ökonomischer Herkunft zu entkoppeln. Dieser ist in Deutschland im internationalen Vergleich besonders hoch, wie die PISA-Ergebnisse regelmäßig zeigen.

4. Kita- und Schulfördervereine systemrelevant

Die Fördervereine von Kitas und Schulen sollten daher ebenfalls als systemrelevant erachtet werden. Doch wie schon vor der Corona-Krise fehlt es ihnen am schnellen, unbürokratischen Geld. Viele Kita- und Schulfördervereine sind zudem Arbeitgeber für die Essensversorgung oder die Nachmittagsbetreuung und müssen jetzt in der prekären Lage, ihre Mitarbeitenden in Kurzzeitarbeit schicken.

Basis für Engagement in Kitas und Schulen droht durch Corona wegzubrechen

Nicht wenige Fördervereine von Kitas und Schulen drohen so in eine wirtschaftliche Schieflage zu geraten und der Zivilgesellschaft verloren zu gehen – auch für die Zeit nach der Corona-Krise. Denn der gemeinnützige Sektor ist von der Pandemie nicht weniger betroffen als die Wirtschaft. Im Gegenteil: Kita- und Schulfördervereine können kaum Rücklagen für Krisenzeiten aufbauen, ohne Gefahr zu laufen ihre Gemeinnützigkeit zu verlieren. Jetzt brechen ihnen auch noch viele Einnahmequellen weg:

  • Fundraising-Veranstaltungen an der Kita oder Schule finden nicht statt.
  • Mitglieder können ihre Vereinsbeiträge aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr zahlen.
  • Spenden und Fördermittel von Privatpersonen und Stiftungen fließen spärlicher.
  • Projektförderungen werden eingefroren, weil Projekte zurzeit still liegen.

Stiftung Bildung fordert einen Corona-Schutzschirm für Kita- und Schulfördervereine

Die spendenfinanzierte Stiftung Bildung fordert daher die Bundesregierung auf, auch für Fördervereine von Kitas und Schulen einen Corona-Schutzschirm zu öffnen und Sofort-Hilfen zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus braucht es Unterstützung für den Wiederaufbau, für Stabilisierung und Vorsorge. Sinnvoll wäre hierfür seitens der Bundesländer eine dauerhafte finanzielle Förderung für die Landesverbände der Kita- und Schulfördervereine für ihr jeweiliges Bundesland, die diese dann vorausschauend unterstützen.

Gebraucht werden für den Schutzschirm im Einzelnen:

  • Kurzfristige Finanzierungshilfen zum Ausgleich von Einnahmeausfällen
  • Soforthilfen für Kita- und Schulfördervereine in ihrer Funktion als Arbeitgeber für Arbeitskräfte, die ergänzend in Kitas und Schulen beschäftigt werden
  • Flexible Umwidmungen von Projektgeldern und Anpassungen etwa bei Laufzeiten und Personalkosten
  • Unbürokratische Regelungen für neue Patenschaften, wie die Stiftung Bildung sie in Zusammenarbeit mit dem Bundesfamilienministerium initiiert. Diese sollten auch digital geschlossen werden können.
  • Für alle Schüler*innen zuhause einen Online-Zugang zu E-Mails, Unterrichtsmaterialien und Lernplattformen. Für diese Forderung haben Bund und Länder Mitte Mai eine Vereinbarung getroffen – wir werden die Umsetzung beobachten.

Bitte unterstützen Sie Kita- und Schulfördervereine auch direkt finanziell

Höchst willkommen ist zudem die Unterstützung durch Spenden von Privatpersonen, Stiftungen und anderen Geldgeber*innen. Bitte helfen Sie schnell. Vielen Fördervereine von Kitas und Schulen droht bald das Corona-Aus. Starten Sie niedrigschwellige Förderprogramme ohne langwierige Anträge und Berichte. Unterstützen Sie dauerhaft bei festen Kosten für Personal oder IT und lindern Sie so die strukturelle Unterfinanzierung von Kita- und Schulfördervereinen. Oder fördern Sie den Kompetenzaufbau und die Professionalisierung, z.B. durch die längerfristige Finanzierung eine*n Fundraising-Mitarbeiter*in.

Spenden Sie mit Hilfe der Stiftung Bildung

Sie können Ihre Unterstützung direkt einem Kita- und Schulförderverein zukommen lassen. Oder Sie spenden zunächst an die Stiftung Bildung. Wir bilden die Ehrenamtlichen fort, sammeln als zentralen Teil unserer Arbeit bundesweit Spenden und leiten sie dorthin weiter, wo sie vor Ort am notwendigsten sind. Am besten ist es daher, Sie spenden ohne Zweckbindung, denn zweckfreie Spenden bewirken Effektivität und Nachhaltigkeit.

So unterstützen wir Kita- und Schulfördervereine in der Corona-Krise

Wir arbeiten auf Hochtouren – auch während die Kita-Betreuung und der Schulunterricht nur eingeschränkt möglich sind. Ihre Spenden setzen wir ein, um Kindern und Jugendlichen bundesweit mit fairen Bildungschancen zu helfen. Das ist in der derzeitigen Situation noch wichtiger als zuvor.

Unsere Erfahrung zeigt: Zusammen mit der Stiftung Bildung Lösungsansätze zu entwickeln, gibt den Aktiven vor Ort Handlungsspielraum zurück und das setzt neue Energie frei. Daher halten wir weiter engen Kontakt mit den ehrenamtlich Engagierten. Wir ersuchen ihnen so viel wie möglich abzunehmen, ihre Stimme bei der Politik und in der Öffentlichkeit zu vertreten und ihren Bildungsstandort inklusiver und chancengerechter auch in diesen unruhigen Zeiten zu gestalten.

In vielen Telefonaten und Online-Konferenzen bieten unsere regionalen Teams ein offenes Ohr für die Herausforderungen, die sich jetzt so plötzlich und unvorbereitet an Kitas und Schulen auftun. Wir hören zu und fragen nach ihren Einschätzungen und Bedarfen. So sorgen Ihre Spenden durch unsere Präsenz für Solidarität, Füreinander-da-sein und auch für ein Stück Normalität.

Großer Dank an alle Lehrkräfte, Erzieher*innen und ehrenamtlich Engagierten

Von allen bisher gesprochenen Bildungsstandorten hören wir von hohem Einsatz. Beinahe alle Lehrkräfte und Erzieher*innen melden sich für die Notbetreuung vor Ort und auch die ehrenamtlich Engagierten sind voll im Hilfseinsatz, obwohl es ein gesundheitliches Risiko für sie ist und die reguläre Bildungs- und Betreuungsarbeit für Kinder und Jugendliche zuhause über Internet und Telefon vielfach weitergeht. Die Stiftung Bildung und das ganze Team sagen dafür „Danke!“.

Bitte vertrauen Sie auf unser Know-how und unsere Erfahrung, dass wir das Geld optimal und wirkungsvoll einsetzen. Für dieses Versprechen wurde die Stiftung Bildung wiederholt mit dem renommierten DZI-Spendensiegel ausgezeichnet.

Ihre Spende erreicht uns direkt online oder über Stiftung Bildung, GLS Bank, IBAN: DE43 43060967 1143928901. Denken Sie an eine Großspende? Dann nehmen Sie bitte Kontakt auf mit: Katja Hintze, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildung, Telefon: 030 809 627 01, E-Mail: katja.hintze@stiftungbildung.com

Ihre Spende ist wichtig!

Helfen Sie mit Zusammenhalt und Solidarität zu leben
und soziale Gerechtigkeit vor allem in diesen Zeiten zu stärken.

Für Kinder und Eltern: 80 Tipps zum Lernen zuhause

Schule selbst gestalten

Tipps für Kinder und Jugendliche

Du hast jetzt die Chance, dir deine Schule in der Zeit von Corona selbst zu gestalten. Hier haben wir ein paar Tipps für dich, denn Lernen – finden wir – macht Spaß!

  1. Hast du Aufgaben aus der Schule? Nimm dir am Anfang der Woche etwas Zeit und erstelle einen Wochenplan. Finde heraus, wann du welche Aufgabe erledigen willst! Das kann Spaß machen: Schreibe deinen Wochenplan auf ein großes Blatt Papier und male es bunt an oder klebe Sticker darauf! Hänge den Plan gut sichtbar auf, so dass du immer wieder gerne hinguckst.
  2. Plane dir Pufferzeiten zwischen den Lerneinheiten ein, falls du für eine Aufgabe länger brauchst.
  3. Lerche oder Eule: Jetzt kannst du schauen, wann du am besten lernen kannst. Frühmorgens oder lieber am Nachmittag? Überlege dir Zeiten, wann du beginnen und bis wann du lernen willst. Du kannst ein Tagebuch dazu führen. In dem schreibst du auf, was gut geklappt hat und was dir zurzeit besonders Spaß macht.
  4. Dein Platz zum Lernen, Arbeiten und Freude daran haben:
    • Suche dir einen Ort, an dem du am liebsten lesen willst. Ist das mit der Taschenlampe unterm Bett? Oder ein Sofa oder im Sessel? Gibt es jemanden in deiner Familie, nebenan oder im Haus, dem du vorlesen willst? Dann frage die Person, ob sie Lesepatin von dir sein will.
    • Wo schreibst du am liebsten? Am Schreibtisch oder Küchentisch? Auf dem Bauch liegend oder sitzend? Brauchst du Ruhe oder magst du es trubelig?
    • Vielleicht rutschst du gerne auf dem Stuhl hin und her? Habt ihr einen Hüpfball? Versuch mal darauf zu sitzen und deine Aufgaben zu machen oder laufe laut lesend durch die Wohnung.
  5. Wenn du keine Aufgaben aus der Schule für die Corona-Zeit hast – schau dich nach Themen um, die dich interessieren! Du wolltest schon immer wissen, wie ein Film gedreht wird oder wieso die Bienen immer weniger werden? Jetzt hast du Zeit dafür! Überlege, was du wissen und können willst und finde heraus, wo du Informationen dazu finden kannst. Frage Eltern, Nachbarn, Freund*innen, Geschwister oder Lehrkräfte – schaue dich bei unseren Tipps zu Online-Lernplattformen um!
  6. Wenn du kannst, telefoniere mit Freund*innen. Habt ihr Lieblingsbücher, Lieblingslieder, Witze oder Rätsel? Tauscht euch aus und lacht zusammen.
  7. Denke an Pausen! Stelle dir einen Wecker, wann und wie lange du Pause machen willst.
  8. Du kannst dich nicht mehr konzentrieren? Mache in deiner Pause das Fenster auf, hole ein paar Mal tief Luft, winke den Nachbar*innen zu. Höre dein Lieblingslied, singe laut mit und tanze dazu! Oder frage jemanden aus deiner Familie, ob er ein Klatschlied mit dir macht – das weckt den Kopf wieder auf.
  9. Am Ende der Woche: Was hast du diese Woche gelernt? Schreibe es auf. Klopf dir selbst auf deine Schulter – das hast du echt gut gemacht und kannst stolz auf dich sein!
  10. Überlege dir, was an deinem Wochenplan gut funktioniert und was nicht so gut geklappt hat. Und gib dir ein Smiley für alles, was super gelaufen ist – denn Schule daheim in der Corona-Zeit ist gar nicht so einfach :-))

Unterricht nicht ersetzen

10 Tipps für Erziehende

Als Erziehende können Sie den Unterricht der Schule während der Corona-Krise nicht ersetzen – müssen Sie auch nicht! Unterstützen Sie ihr Kind soweit wie möglich bei Aufgaben von der Schule:

  1. Besprechen Sie Lern-, Spiel-, und Pausenzeiten zusammen mit ihren Kindern und gestalten Sie gemeinsam einen Wochenplan. Der sollte gut für die Kinder und auch Ihre Bedürfnisse passen. Es kann etwas dauern bis der Plan sich richtig mit Leben füllt. Deshalb lohnt sich: dranbleiben! Aber seien Sie auch flexibel genug, um etwa auf gutes Wetter oder andere Dinge spontan reagieren zu können.
  2. Finden Sie zusammen einen Ort zum Lernen für ihr Kind, der einladend ist (Schreibtisch, Esstisch..). Ihr Kind weiß bestimmt, wo es am besten lernen kann. Das kann vielleicht auch unterm Bett sein – warum nicht? Zurzeit ist ja vieles möglich.
  3. Denken Sie gemeinsam mit ihrem Kind nach: Was gibt es aus der Schule in der Corona-Zeit noch für offene Aufgaben, was möchte ihr Kind selbst gerne lernen? Und vor allem: Was fördert die Motivation? Vielleicht fängt man mit einer Aufgabe an, die das Kind gerne macht. Anschließend kann etwas folgen, dass Schwierigkeiten bereitet – kombiniert mit einer spannenden Unterstützung durch eine Online-Lernhilfe (siehe „Tipps für Online-Lernhilfen“).
  4. Erstellen Sie zusammen einen Plan: Was soll wann gemacht werden, was kann ihr Kind alleine machen und wo braucht es Hilfe und von wem (etwa von Ihnen, Geschwistern oder telefonisch von Nachbar*innen oder Lehrkräften)? Man vereinbart zum Beispiel, dass täglich spätestens um 10 Uhr angefangen wird, dann kommen, mit Pausen dazwischen, ein paar Lerneinheiten, 30 Minuten bis eine Stunde lang, dann eine längere Pause und am Nachmittag vielleicht noch mal eine Lerneinheit. Vielleicht ist es sogar möglich den Tag nach dem Frühstück mit einem Spaziergang, der an einen Schulweg erinnert, zu beginnen.
  5. Bei fehlenden Aufgaben aus der Schule: Machen Sie ein kleines Projekt mit ihrem Kind. Ideen dazu finden Sie unter „Tipps zum Selbstlernen“. Gerade das ist während der Corona-Krise eine tolle Ergänzung zum Lernen für die Schule.
  6. Nutzen Sie die zahlreichen (kostenlosen) Internet-Angebote für Lernplattformen (siehe „Tipps zu Online-Lernhilfen“), virtuelle Museumsbesuche und mehr („Tipps für kulturelle Bildung“). Lassen Sie Ihre Kinder selbst entscheiden, welche Themen sie bearbeiten wollen. So bleibt die Motivation hoch!
  7. Abwechslung: Wechseln Sie Lernen am Bildschirm mit Büchern oder Arbeitsblättern sowie aktiven Aufgaben und Bewegung ab. Wenn ihr Kind einen Text gelesen hat, kann es ein Bild zu dem Inhalt malen, eine Collage basteln. Oder sich mit jemandem (in der Familie oder telefonisch) darüber austauschen. Auch Ihnen tut Bewegung sicher gut: Tanzen Sie gemeinsam durch die Wohnung. Nehmen Sie mit Ihrem Kind den Türrahmen als Trainingsgerät oder wissen Sie noch, wie ein Klappmesser geht?
  8. Am Ende eines Lerntages: Fragen Sie ihr Kind, was heute beim Lernen Spaß gemacht hat. Was soll anders sein? Was hat es mitgenommen und was zu kurz gekommen? Erzählen Sie auch, was Ihnen Freude gemacht hat und was richtig gut gelaufen ist. Das können Sie in die Gestaltung der nächsten Tage mitnehmen.
  9. Entwickeln Sie Rituale für das Lernen, Bewegen und Arbeiten zuhause. Vom Beginn am Morgen über die Mittagspause bis hin zu einem gemeinsamen Abschluss, die dem Tag eine Struktur geben. Denn Schule daheim in der Corona-Zeit ist gar nicht so einfach!
  10. Vertrauen Sie auf ihre Kinder!

Online gemeinsam Zeit verbringen

Tipps für Freund*innen und Pat*innen

Wer gerade nicht aus dem Haus darf, kann auch online Zeit mit Freund*innen und Pat*innen verbringen. Zum Beispiel über eine Videokonferenz. So kann man am Computer die Welt gemeinsam entdecken, kreativ werden und Spaß haben. Hier ein paar Ideen, was sich so alles unternehmen lässt:

Lesen, Erzählen, Spielen

  • Was macht ihr, wenn ihr euch richtig trefft, aber nicht raus wollt – etwa weil das Wetter schlecht ist? Vielleicht einfach was erzählen oder spielen. Das geht online per Telefon oder Videokonferenz genauso, etwa mit Brett- oder Kartenspielen wie Uno. Für Ältere gibt es Online-Spiele, die man zusammen spielen kann, zum Beispiel Keep Cool mobil.
  • Wenn euch gerade nichts einfällt: Lest euch was vor! Hat jemand gerade ein Lieblingsbuch? Dann lest es einfach gemeinsam weiter und erzählt vorher, was schon passiert ist.
  • Gründet mit anderen zusammen einen Buchclub. Da sucht man sich gemeinsam ein Buch aus, liest es für sich oder gleich zusammen und redet darüber. Was fandst du am spannendsten? Wer ist deine Lieblingsperson im Buch und warum? Was für Fragen fallen euch noch ein?
  • Zeigt auf Instagram und Facebook, was ihr lest bei der #zuhauselesenchallenge.

Schreiben

  • Schreibt ihr gerne? Dann schreibt euch doch, was euch so durch den Kopf geht oder was ihr gerade mit eurer Zeit anfangt. Das geht am einfachsten per E-Mail am Computer – oder ganz altmodisch mit der Post. Besonders aufregend ist es, wenn die Antwort ein paar Tage später im Briefkasten liegt 🙂
  • Ihr könnt euch auch zusammen Geschichten ausdenken und sie dann aufschreiben zu einem kleinen Buch. Oder ihr denkt euch ein eigenes Theaterstück aus. Für Ältere gibt es dazu tolle Hilfen, wie diese hier.
  • Wenn ihr eine Idee für ein Theaterstück habt, könnt ihr daraus ein Hörspiel machen. Auch dazu gibt es im Internet Unterstützung, etwa bei Audiyoukids.

Fotos

  • Habt ihr ein Handy? Dann habt ihr bestimmt schon Fotos damit gemacht und sie anderen geschickt. Macht doch jetzt mal Fotos davon, was ihr die ganze Zeit zuhause so treibt ohne Unterricht. Oder malt ein Bild zu dem Thema, fotografiert es und schickt es euch.
  • Wenn ihr Lust habt, können andere sich eure Bilder auch anschauen. Ihr könnt sie im Internet veröffentlichen, zum Beispiel beim Knipsclub.

Filme und Videos

  • Als Nächstes könnt ihr euren Bildern das Laufen beibringen. Wie? Einfach indem ihr einen Trickfilm damit macht. Das ist einfacher als gedacht. Schaut mal hier bei Trickino oder Kindersache. Da könnt ihr auch aus einem selbst geschriebenen Theaterstück einen Film machen – ganz ohne Schauspieler*innen.
  • Ganz einfach drehen lässt sich ein Film direkt mit dem Handy. Manchmal möchte man einzelne Teile des Films neu zusammenstellen. Das könnt ihr auch bei Trickino oder Kindersache machen. Für Ältere gibt es hier noch ein paar Tipps zum Videomachen.
  • Keine Idee für ein Video? Dann erzählt doch auch hier davon, was ihr in der Zuhause-Schulzeit alleine und mit anderen so macht. Erzählen, Vorlesen, Buchclub, Schreiben, Geschichten, Theaterstück, Hörspiel, Fotos: Ihr habt bestimmt schon was auf die Beine gestellt – sei es am Telefon, im Video-Chat oder per E-Mail.

Soziale Netzwerke und Webseite

  • Wenn ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid, könnt ihr es in Sozialen Netzwerken posten oder ihr baut euch mit Primolo eine eigene Webseite. Vielleicht begeistert ihr so andere aus eurer Schule und macht zusammen einen Videoclub auf. Der besteht dann vielleicht auch über die Zeit der Schulschließung hinaus 🙂

Digital kosten- und werbefrei lernen

Tipps für Online-Plattformen

Anton – Lernplattform für die Schule

Deutsch, Mathe, Sachunterricht, Biologie, DaZ und Musik (Klassen 1-10)

Schule daheim – Online lernen

Die Mediathek des Bayerischen Rundfunks (BR) bietet ein großes Video-Lernangebot, mit dem Schüler*innen für die wichtigsten Fächer, wie Deutsch, Englisch, Mathematik, Biologie oder Chemie online lernen können.

Corona-School

Studierende helfen im Video-Chat beim Lernen – speziell als Unterstützung zur Schule während Corona

Kinder sicher im Netz

Tipps für Kindersuchmaschinen

Kindersuchmaschinen bieten Kindern einen geschützten Raum, in dem sie erste Erfahrungen im Internet sammeln können. Mit folgenden Suchmaschinen können dabei nur Seiten aufrufen, die von Medienpädagoginnen und -pädagogen als kinderfreundlich eingestuft wurden.

Tipps für Kinderseiten

Seitenstark – Arbeitsgemeinschaft Vernetzter Kinderseiten

Über 60 tolle Webseiten für Kinder bilden zusammen „Seitenstark“. Unter „Themenwelt“ finden sich zahllose Angebote zu Spiel, Spaß, Musik, Mitmachen, Wissen, Hören, Sehen und Lesen.

Initiative klicksafe

Im Kinderbereich von klicksafe gibt es eine große Auswahl an guten Kinderseiten zu verschiedenen Themen.

Auf ins Abenteuer

Tipps zum Selbstlernen

ARD

Planet Schule

Interaktives Lernen und Erkunden mit vielen Lernspielen und Animationen: Das Gemeinschaftsprojekt von SWR und WDR bündelt Filme, Lernspiele, Simulationen und Apps für alle Fächer. Zu allen Themen finden sich jede Menge spannende Materialien, zum Beispiel zu Vulkanen, Insekten, Energiegewinnung oder zum Mittelalter. Für Grundschüler gibt es spezielle Angebote.

Medien selber machen

Planet Wissen

Zu Hause lernen mit Planet Wissen: interessante Sendungen und Hintergrundinfos, um die Zeit zu Hause sinnvoll zu gestalten – sortiert nach Unterrichtsfächern. Planet Wissen ist ein Gemeinschaftsprojekt des Westdeutschen Rundfunks (WDR), des Südwestrundfunks (SWR) und von ARD-alpha.

so geht MEDIEN

Das Webangebot von ARD, ZDF und Deutschlandradio erklärt mit Videos, Audios, Quiz, interaktiven Karten und Texten, wie Medien funktionieren und warum es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt. Schülerinnen und Schüler können selbst aktiv werden und zum Beispiel selbst mit Kamera und Mikro kleine Beiträge produzieren. Die Erfahrungen lassen sich auch später gut nutzen, wenn die Schule nach der Corona-Krise wieder beginnt.

Medien selber machen

Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)

Digitales Lernen im virtuellen Klassenzimmer

Kitas und Schulen sind geschlossen. Viele Kinder und Jugendliche haben trotzdem Lust auf mehr Wissen. Hier finden sie Videos zum Schlauerwerden für alle Altersklassen.

Bayerischer Rundfunk (BR)

BR für Kinder

Angebote für Kinder von 6 bis 12 Jahren: Bei BR für Kinder finden sich alle Sendungen aus Radio und Fernsehen für Kinder, außerdem Umfragen, Quiz und Podcasts – es geht um Tiere, Musik oder Politik und vieles mehr.

Hörclub zur Sprachförderung

Hörspiele in mehreren Sprachen hören, Sprach- und Sprechspiele spielen, eigene Aufnahmen machen: Hören ohne Grenzen ist ein Hörclub vor allem für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache. Er ist nicht nur gut für die Zeit von Corona, sondern auch für die Schule.

Do Re Mikro Klassik für Kinder

Ein Kontrabass, so groß wie eine Giraffe, Geigerinnen, die barfuß spielen, Dirigenten, die gerne Stöckchen holen. Bei Do Re Mikro kommen nicht nur Musikerinnen zu Wort, sondern auch Komponisten, Konzertflügel, Intervalle – und Elvis, unser Studioschaf.

Hessischer Rundfunk (hr)

WissenPlus 

Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern finden hier Lernangebote mit Materialien zum Selbstlernen, zur Vorbreitung auf Prüfungen, Projekte und Exkursionen.

hr2-Kinderfunkkolleg Mathematik

Das hr2-Kinderfunkkolleg Mathematik greift 22 Themen und Fragestellungen der Mathematik auf und bearbeitet sie verständlich und spannend. Kurze Audiobeiträge werden ergänzt durch Zusatzmaterialien, O-Töne und Hintergrundinformationen.

Norddeutscher Rundfunk (NDR)

Mikado – Radio für euch!

Online Hörspiele, Buchtipps, Wissenswertes – auch interaktiv. Wegen der Schließung von Schulen in der Corona-Krise gibt es im Radio zurzeit täglich Extra-Sendungen.

Südwestrundfunk (SWR)

SWR Kindernetz

Das SWR Kindernetz ist die Kinderseite des Südwestrundfunks mit vielen interaktiven Angebote zu zahlreichen Themen von Ernährung bis zu Tieren und Natur

Westdeutscher Rundfunk (WDR)

WDR Kinder

Keine Schule wegen des Coronavirus: Damit sich der Coronavirus nicht weiter verbreitet, sind Kindergärten, Schulen und Spielplätze geschlossen. Hier findest du Informationen zur Lage und Filme und Spiele für die Zeit zuhause.

KiRaKa – Der Kinderradiokanal

„Corona-Auszeit“: Zeig uns dein Projekt! Alle Schulen sind zu und auch die meisten Hobbys können nicht stattfinden. Ohne Fußballtraining, Ballettschule oder Geburtstagsfeiern bleibt euch jetzt mehr Zeit in der Corona-Auszeit für ganz neue Projekte! Und damit könnt ihr bei uns sogar was Tolles gewinnen!

Programmieren mit der Maus

Ihr habt viel Zeit und Lust auf ein neues Computerspiel? Dann programmiert euch doch einfach selbst eins. Gemeinsam mit der Maus könnt ihr lernen, wie das geht.

Wissen macht Ah!

„Wissen macht Ah!“ versorgt Neumalkluge und alle, die es werden wollen, mit außergewöhnlichem und kuriosem Wissen, das Besserwisser vor Neid erblassen lässt.

Sendung mit der Maus

Spannendes, Wissenswertes und viele Themen aufbereitet zum interaktiven Entdecken und Lernen

KiKA

Gemeinsam zuhause

In den meisten Bundesländern sind die Schulen wegen Corona geschlossen. Allein kann das ganz schön langweilig werden. Tipps gegen Langeweile findest du hier.

Besser. Wissen.

Hier kannst du dir deine tägliche Dosis Wissen abholen. Schaue Sendungen und entdecke coole Tutorials. Löse knifflige Fragen im Quiz.

Bundeszentrale für politische Bildung

HanisauLand

Diese interaktive Website bietet Kindern im Alter zwischen 8 und 14 Jahren einfache und verständliche Zugänge zum Thema Politik, aber auch darüber hinausgehende Informationen, Tipps, Unterhaltung und aktive Mitmachangebote an.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

#ScienceAtHome

Hier haben wir für euch einige spannende Tipps zusammengestellt, wie ihr euch auch in der Zeit ohne Schule wegen Corona mit Naturwissenschaften befassen könnt. Die Ideen für Experimente und Spiele sind teilweise auch schon für jüngere Kinder gedacht – sei es im Grundschulalter oder manchmal sogar schon im Kindergartenalter. Aber es gibt hier auch Links für ältere Schülerinnen und Schüler.

Goethe-Institut e. V. (zusammen mit Eduversum GmbH)

Lingonetz

Die Internet-Seite Lingonetz kann beim Lernen helfen. Sie bietet kurze Texte, viele Fotos und Beiträge zum Hören. Damit will das Lingonetz Kinder und Jugendliche beim Lesen und Schreiben unterstützen. Die Texte drehen sich dabei vor allem um Naturwissenschaften. So lernen die Kinder nicht nur die deutsche Sprache. Sie erfahren auch viele Dinge über Biologie, Mathematik oder Erdkunde.

Helmholtz-Gemeinschaft

Experimente für Zuhause

Ob Schulferien oder vorübergehende Schulschließungen wegen Corona – auf dieser Seite haben wir Experimente und wissenschaftliche Angebote zusammengestellt, die Kinder und Jugendliche ganz einfach zu Hause nutzen können. In Videos, Comics und Broschüren erklären wir komplexe Zusammenhänge und zeigen Nachwuchswissenschaftlern, wie sie ihr Zuhause kurzerhand zum Forschungslabor machen können.

Haus der kleinen Forscher

Online-Forschergarten

Der Online-Forschergarten ermöglicht es Kindern, anhand von Lernspielen und Wissenstexten, naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen auf den Grund zu gehen und eigenständig Erfahrungen in diesen Bereichen zu machen – sowohl online als auch in ihrem Alltag.

youpaN-Jugendgremium c/o Stiftung Bildung

Knack den Klimacode

Spiel dich in vier Leveln auf dem Planet N durch die Welt der Nachhaltigkeit. Stelle dich herausfordernden Challenges und erlange die Fähigkeit als Multiplikator*in für Nachhaltigkeit die Welt zu retten. Denn die Welt braucht dich und deine Taten! Mehr zum youpaN-Jugendgremium

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Keep Cool mobil

Was passiert mit dem Klima, wenn Ihr entscheidet? Die Zeit läuft! 50 Städte – eine globale Herausforderung: der Klimawandel. Mit diesem Multiplayer-Spiel zur Klimapolitik, leiten Jugendliche die Geschicke der globalen Metropolen.

Fridays For Future

Webinare und Talks
Hier findet ihr auf Youtube alle Webinare und Talks von Fridays For Future, die unter der Initiative #WirBildenZukunft entstanden sind.

YOUth for CHANGE

Online-Kurs 

Ein Workshop von und für junge Menschen, der einlädt eine neue Richtung hin zu einer ökologisch nachhaltigen, sozial gerechten und sinnerfüllten Welt einzuschlagen. Den kostenlosen Online-Kurs gibt es hier frei und flexibel jederzeit zugänglich. Du kannst ihn allein, mit Freunden oder in deiner Schulklasse machen.

Ohne Eintritt entdecken

Tipps für kulturelle Bildung

Städel Museum

Wem Kunstmuseen fehlen, der kann sich zum Beispiel im virtuellen Raum des Städel Museums in Frankfurt am Main umsehen. Das Angebot umfasst E-Learning Angebote zu Kunstgeschichte, Spiele-Apps für Kinder ab 8 Jahren sowie eine umfangreiche digitale Kunstsammlung. Kinder können sich mit der App Imagoras auf eine Reise in die Welt der Bilder begeben.

Google Arts & Culture

Auf Google Arts & Culture finden sich Onlineausstellungen von mehr als 1.200 Museen und Galerien. Das Ganze funktioniert im Prinzip wie Google Street View. Suchen kann man gezielt nach bestimmten Museen, Ländern oder man scrollt sich durch sämtliche Möglichkeiten.

Sommers Weltliteratur to go

Im YouTube-Kanal Sommers Weltliteratur to go stelle Michael Sommer in der Regel einmal wöchentlich ein Werk der Weltliteratur in 10 Minuten mit Hilfe seines Playmobilensembles vor. 2018 erhielt er dafür den Grimme Online Award 2018.

Titelbild: tolmacho / pixabay

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Katja Hintze
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Büro: +49 (0) 30 8096 2701
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Weitere Möglichkeiten

Denken Sie vielleicht an eine Testamentsspende oder die Einrichtung eines Treuhandfonds? Sie können der Stiftung Bildung auch Bußgeldauflagen zuwenden.

Sprechen Sie uns an! katja.hintze@stiftungbildung.com
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500 Euro:
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Wirkt!

2019 wurde die Stiftung Bildung für ihr wirkungsvolles Engagement mit dem PHINEO "Wirkt-Siegel" ausgezeichnet. Mehr erfahren

Phineo Wirkt-Siegel

Evaluationsbericht zum Patenschaftsprogramm 2016-2018
(PDF-Datei)

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