Unterseite Rheinland-Pfalz

Chancenpatenschaften auf Augenhöhe – mit- und voneinander lernen!

Wir stärken Ihr Engagement – besonders in Kita- und Schulfördervereinen

Die Stiftung Bildung agiert im Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ (Patenschaften zwischen Kindern / Jugendlichen unterschiedlicher Teilhabemöglichkeiten) bundesweit mit regionalen Teams.

Wir, Dorothee Kreling und Levend Seyhan, sind das Team Rheinland-Pfalz (RLP) und die Ansprechpersonen für Ehrenamtliche in Kita- und Schulfördervereinen und Hauptamtliche in Bildungseinrichtungen im Rahmen des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“.

Die allgemeinen Programm-Informationen finden Sie auf der Hauptseite der Stiftung Bildung unter www.stiftungbildung.com/patenschaften

Logo des Chancenpatenschaftsprogramms der Stiftung Bildung
Logo des BMFSFJ - Partner der Stiftung Bildung

Wir möchten Sie über das Patenschaftsprogramm informieren und dafür begeistern! In unserem Downloadbereich finden Sie Materialien zum Programm in Rheinland-Pfalz.
Falls wir Ihr Interesse wecken konnten, rufen Sie uns doch an! Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Kontaktdaten

Porträtfoto von Dorothee Kreling - Team der Stiftung Bildung

Dorothee Kreling
Projektmanagement RLP
für die Schulamtsverwaltungsbezirke Koblenz und Trier

+49 (0)160 94 68 54 25
dorothee.kreling@stiftungbildung.com

Anschrift:
Stiftung Bildung
Postfach 1209
56702 Mayen

Porträtfoto von Levend Seyhan - Team der Stiftung Bildung

Levend Seyhan
Projektmanagement RLP
für den Schulamtsverwaltungsbezirk Neustadt a.d.W.
Büroleitung Mainz

+49 (0) 151 56 59 07 92
+49 (0) 6131 22 87 35
levend.seyhan@stiftungbildung.com

Anschrift:
Stiftung Bildung
Schießgartenstr. 11
55116 Mainz

Über uns

Dorothee Kreling

Ich bin 50 Jahre alt und wohne seit Herbst 2018 in Rheinland-Pfalz. Ich freue mich darauf, mit vielen engagierten Kindern, Jugendlichen und Haupt- und Ehrenamtlichen in ...

… Kitas und Schulen und ihren Fördervereinen im Programm „Menschen stärken Menschen“ unterwegs zu sein.

Bevor ich nach Rheinland-Pfalz zog, habe ich das Bundesprogramm mit der ursprünglichen Ausrichtung auf Patenschaften zwischen Kindern/Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung drei Jahre lang sehr erfolgreich in Thüringen einführen dürfen. Ich denke sehr gern an die bereichernden Begegnungen mit den Engagierten vor Ort an den Kooperationsstandorten in diesen Jahren zurück. Mit vielen wunderbaren Erfahrungen im Gepäck versuche ich, jetzt auch in Rheinland-Pfalz möglichst viele Bildungseinrichtungen ins Programm zu holen.

Das Patenschaftsprogramm bringt Spaß, fordert nur wenig Verwaltungsaufwand und ist nachhaltig wirksam.
Nach drei Jahren Praxis hat es sich zweifelsfrei bewährt!

Berufliche Stationen von mir waren:

  • Erzieherin in Hort- und Elementarbereich
  • Leitung einer großen kommunalen Kita
  • Lehrbeauftragte in der Aus- und Fortbildung von Erzieher*innen
  • Lehrbeauftragte an College in England
  • Freiberufliche Tätigkeit als Business-Trainerin für Team- und Personalentwicklung
  • Programm-Managerin im Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“

Heute bin ich sowohl für die Stiftung Bildung in RLP tätig, als auch für den Thüringer Landesverband der Schulfördervereine.

Levend Seyhan

Ich bin 41 Jahre alt und verheiratet und lebe schon seit zwanzig Jahren im Rhein-Main-Gebiet. Nach meinem Jura-Studium war ich viele Jahre im Vertrieb verschiedener ...

… Verlagshäuser tätig. Da ich zudem ein kreativer Mensch bin, kamen diverse Engagements im Film- und Fernsehbereich dazu. Heute bin ich für die Stiftung Bildung tätig, daneben publizierter Autor und Projektkonzepter sowie Co-Inhaber des Online-Magazins *baestard*. 2012 habe ich in Frankfurt am Main das ehrenamtliche Projekt *JuLiP* ins Leben gerufen und sieben Jahre erfolgreich geleitet. JuLiP war ein Literaturpreis für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren, der das Ziel hatte, junge Menschen über das Mittel des literarischen Schreibens zu öffnen, indem sie über jene Themen schrieben, die ihnen auf dem Herz lagen.

Ich habe große Freude daran, junge Menschen zu unterstützen und Ihnen – sei es persönlich, sei es über Programme und Projekte – Impulse für das Leben mitzugeben. Insofern freue auch ich mich sehr, mit den vielen engagierten Kindern, Jugendlichen und Haupt- und Ehrenamtlichen in Kitas und Schulen und ihren Fördervereinen im Programm „Menschen stärken Menschen“ zusammenzuarbeiten.

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      „Darf ich mich vorstellen? Ich bin der Zirkusdirektor!“

      Wie das Patenschaftsprogramm Kinder individuell und in der Gruppe unterstützen kann Mit dem Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ können Kindern und Jugendlichen Chancen eröffnet werden sich zu erproben und neu zu erfahren. Überall in Deutschland sind Kita-Kinder und Schüler*innen in sogenannten Patenschaftstandems unterwegs und lernen mit- und voneinander. Ob ein Projekt innerhalb von Kita und Schule stattfindet oder Pat*innen eigenständig in der Freizeit etwas miteinander unternehmen, letztlich geht es immer um die Eröffnung von Möglichkeiten zur Stärkung von Bildung. Es gibt unzählige Varianten, wie das Programm genutzt werden kann, denn es funktioniert an Kitas genauso wie an allen Arten von Schule. In der Kita Maria Königin in Mainz-Weisenau bereiten sich gerade Kinder-Tandems als Zirkus-Projektgruppe auf ihr diesjähriges Kita-Fest vor. Der Besuch der Projektmanagerin Es ist früher Nachmittag. Ich öffne die Tür zum Mehrzweckraum. Etwa ein Dutzend Kinder und zwei Frauen sitzen auf einer Turnmatte. Verschiedene Gerätschaften und Materialien stehen und liegen herum. Ich trete ein und alle Köpfe drehen sich zu mir um. Man erwartet mich bereits, denn mein Besuch ist angekündigt. Neugierige Blicke, ein Lächeln hier, ein Grinsen da: Spannung liegt in der Luft. Die Kita-Leitung, Anja Zerbe, stellt mich den Kindern und ihrer Kollegin, Esther Stenner, vor. Beide Frauen begleiten die 4- bis 6jährigen Pat*innen im Projekt. Heute wird nicht nur trainiert, sondern eine erste Aufführung gezeigt. Das hätten die Kinder am heutigen Vormittag entschieden, erklärt Frau Zerbe. Mir wird ein Stuhl angeboten, dann treten Frau Zerbe und Salim vor die Gruppe. Chancen eröffnen und stärken – so funktioniert das Patenschaftsprogramm. Salim, 6 Jahre alt, ist hier der Zirkusdirektor und kündigt die verschiedenen Auftritte der jungen Künstler*innen und Artist*innen an. Dabei bekommt er Hilfe von der Erzieherin. Eigentlich hatte Salim erst gar nicht mitmachen wollen. Er war sich unsicher gewesen, ob ihm ein Mittun in der Zirkus-Patenschaftsgruppe Spaß machen würde. Und ein bisschen Angst davor hatte er auch. Da die Gruppe aus einer geraden Anzahl von Kindern bestand, die sich in Tandems zusammengefunden hatten und gemeinsam auftreten wollten, mangelte es zuletzt an einem Zirkusdirektor-Tandem. Frau Zerbe hatte eine Idee und rief mich kurzerhand an: „Darf ICH vielleicht ausnahmsweise als Patin mitmachen?“ Eigentlich wollen wir Patenschaften zwischen Gleichaltrigen fördern, doch Ausnahmen bestätigen manchmal die Regel. Ich bespreche mit Frau Zerbe die Einzelheiten, erkundige mich nach dem Warum und Wieso. Schnell wird klar: Hier ist eine Ausnahme eine wirklich gute Sache! Salim und die Kita-Leiterin werden Patin und Pate und gehören jetzt als Direktor-Tandem mit zur Truppe. Mit der Zusage seiner großen Patin, ihn zu unterstützen, traut sich Salim mitzumachen. Er überwindet seine Zurückhaltung und Scheu und agiert freudvoll und sehr ambitioniert. Jetzt kündigt er laut und deutlich die Kinder an, die mir gleich am Trapez ihre Kunststücke zeigen wollen. Dabei steht er ganz allein vor allen Anwesenden und macht seine Sache richtig gut. Ich bin fasziniert, was die Kinder in kurzer Zeit gelernt haben. Frau Stenner, Erzieherin in der Kita und früher selbst aktiv als Akrobatin, leitet professionell an. Der Applaus ist groß, als sich alle Trapezkünstler*innen vor der Gesamtgruppe aufreihen und verneigen. Der Zirkusdirektor preist am Ende der Trapezeinlagen noch einmal lautstark den Auftritt und fordert damit das Publikum erneut auf, Applaus zu spenden. Die Kinder beklatschen sich gegenseitig und bestärken sich im gemeinsamen Tun. Es folgen Zaubertricks, Balance-Akrobatik und vieles mehr. Chancen werden genutzt und sichtbar Als die „starken Männer“ mit ihrer Jonglage an der Reihe sind, ergreift Salim plötzlich Hanteln und bindet sich ein. Der Spaß steht ihm ins Gesicht geschrieben und alle freuen sich mit ihm an der Darbietung. Frau Zerbe und ich nicken uns zu: Diese Ausnahmepatenschaft zwischen ihr und dem Jungen eröffnet nachvollziehbar Chancen! In wenigen Wochen ist die große Aufführung im Rahmen des Kita-Sommerfestes. Die Kinder diskutieren schon, welche Kostüme sie für den jeweiligen Teil der Vorstellung tragen wollen. Laut erzählend und kein bisschen müde verlassen sie nach einer knappen Stunde den Mehrzweckraum und gehen hinunter in den Garten. Es gibt einen kleinen Snack am Nachmittag. Ich nutze die Möglichkeit, mich mit der Kita-Leiterin noch etwas zu unterhalten und erfahre von wunderbaren, „verborgenen“ Entwicklungen, die im Laufe des Tandemprojektes stattgefunden haben. Im Verborgenen liegt der Zauber Nicht ein großartiges Ergebnis eines Projektes ist das Wesentliche im Programm „Menschen stärken Menschen“, sondern die scheinbar kleinen Dinge, die sich am Rande und ganz leise, fast nebenbei ereignen und die Herzen von Pädagog*innen höherschlagen lassen. Kinder überwinden Hürden, wagen Neues, erleben sich verändert und sind dadurch beglückt und gestärkt. Darauf zielt das Bundesprogramm ab. Inzwischen sind über die Stiftung Bildung mehr als 5.000 Tandems bundesweit gestiftet worden. Bericht und Fotos: Dorothee Kreling

       

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      Kinder drängen sich gespannt am Müllfriedhof Müllfreie Schule

      Jeden Morgen packen die Schüler*innen der Grundschule an den Römersteinen in Mainz stolz ihre Frühstücksdosen aus: keine Müsliriegel in Alu, kein Obst in Frischhaltefolie und keine Brote in beschichtetem Papier. Aber was bringt das? Eine Menge. Denn die die Erst- bis Viertklässler*innen haben eine Vision. Auf einer Kinderkonferenz haben sie beschlossen, dass sie eine Schule ohne Plastik möchten. Und ihre Idee geht noch weiter: Diese Mainzer Grundschüler*innen wollen eine gänzlich müllfreie Schule und auch bei ihren Eltern das Thema Abfall in den Fokus rücken. Geld für professionelle Begleitung Zur Unterstützung hatten sich die jungen Weltretter*innen eine Umwelt-Pädagogin gewünscht, die mit ihnen ein Konzept für eine müllfreie Schule entwickelt – und zwar passend zum Programm „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Dafür beantragten sie über den Schulförderverein erfolgreich Geld aus dem Fonds „Kreislauf für Kunststoff“ der Röchling Stiftung und spendenfinanzierten Stiftung Bildung. Ein „Müllfriedhof“ entsteht Die engagierte Umweltpädagogin Andrea Oppacher-Friedrich rief als erstes Projekt einen „Müllfriedhof“ auf dem Schulgelände ins Leben. Neben selbstgebauten Kompost-Kisten ist in alten Schränken ein Friedhof mit verschiedenen Kunststoffen entstanden – zweimal im Jahr wird der Friedhof geöffnet und die Verrottung von Joghurt-Bechern, T-Shirts und Papier dokumentiert. Das Ziel: Die Kinder wollen selbst sehen und anderen zeigen, wie lange der Zerfall dauert. Kinder drängen sich um die Kisten Endlich war es dann soweit und mit großer Spannung drängten sich die Kinder um die Kisten, um zu sehen, ob sich unter der Erde schon etwas getan hat. Nach einigem Wühlen finden sie nur noch vereinzelte Reste eines Taschentuches, das vergraben war. Auch ein Teebeutel ist nur noch zu erahnen. Dafür ist das Plastik-Fruchtquetschi noch vollkommen intakt. „Das war nicht anders zu erwarten“, sagt Oppacher-Friedrich. Auf die Frage, wie die Kinder das Projekt „Müllfreie Schule“ finden, bekommen sie leuchtende Augen und antworten fast aus einem Mund: „Es ist super!“. Paula kennt sich aus Die Klassenlehrerinnen und die Umweltpädagogin haben für die müllfreie Schule intensiv mit den Kindern gearbeitet – Paula (7) aus der zweiten Klasse präsentiert stolz einen erarbeiteten Flyer. Er zeigt, wie Eltern und Kinder Plastik in der Schulausstattung vermeiden können. „Buntstifte ohne Lackierung, ein Holzlineal und Hefte mit dem Blauen Engel“, erklärt Paula den umweltfreundlichen Inhalt ihres Schulranzens. Das neu Gelernte tragen die Kinder an Freund*innen und Familie weiter. Und auch mit verpackungsfreien Supermärkten kennen sie sich schon aus. So schnell kommt den kleinen Umweltschützer*innen kein Trinkpäckchen in den Einkaufskorb. „Genau der richtige Ansatz“ „Das Projekt einer müllfreien Schule hat uns von Anfang an überzeugt. Es ist genau der richtige Ansatz, bei den Kleinsten mit der Sensibilisierung für das Thema Kunststoff und Umwelt zu beginnen“, sagt Felicitas von Hülsen vom Kuratorium der Röchling Stiftung. Katja Hintze, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildung ergänzt: „Genau so einen Einsatz von Schulfördervereinen wollen wir fördern – besonders wenn die Schüler*innen in diesem Maß einbezogen sind“. Mehr spannende Projekte, die die Stiftung Bildung mit Hilfe von Spenden und Partnerschaften gefördert hat, finden Sie hier bei unseren Erfolgsgeschichten.   Fotos: Sarah Pöhlmann / Stiftung Bildung Jetzt den Artikel teilen!

       

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      Wohlfühlort Schule - KGS Kirchberg - Förderpreis "Verein(t) für gute Schule" 2017 Schule als Wohlfühlort

      „Die Schüler*innen nehmen die Schule als ein Stück Heimat wahr, wo sie sich wohlfühlen und gerne hingehen. Sie ist nicht nur mit Begriffen wie Lernen, Leistungsdruck und Noten konnotiert, sondern auch wie Freundschaft, gemeinsam spielen, miteinander kommunizieren“. Diese Ziele verfolgt das Projekt Schule als Lebens(werter) Raum der KGS Kirchberg in Rheinland-Pfalz. Das langjährige Projekt Schule als Lebens(werter) Raum, das 2012 begann, umfasst ein Spektrum an Aktivitäten, die teilweise institutionalisiert, teilweise als einmalige Aktionen angelegt wurden. Die Jugendlichen lernen dabei, dass sie selbst für ihre Schule verantwortlich sind. Sie testen, wie viel Müll in einer Pause entsteht und kämpfen um den ordentlichsten Klassenraum durch den Wettbewerb O-Kla-Ra (Ordentlicher Klassenraum). Aber auch der Umgang mit der Natur ist Teil des Projekts. Gemeinsam gestalteten die Jugendlichen ein grünes Klassenzimmer und stellten Sitzmöglichkeiten aus alten Betonklötzen her. Wer glaubt, dass diese langweilig grau aussehen, sieht sich überrascht: ein buntes Mosaik verleiht den Betonelementen ein individuelles Aussehen. Dass Müll kein Müll sein muss, lernten die teilnehmenden Jugendlichen bei dem Projekt Aus Alt mach NEU. Aus vermeintlichem Müll stellten sie neue Produkte her, arbeiteten mit den unterschiedlichsten Wertstoffen und beschäftigten sich mit Mülltrennung. Ohne ehrenamtliche Unterstützung wäre diese Vielzahl von Projekten nicht umsetzbar gewesen. Der Förderverein der KGS Kirchberg akquirierte die Mittel, rechnete sie ab und unterstützte personell. Beispielsweise dokumentierten die Engagierten beim Wettbewerb O-Kla-Ra die Sauberkeit der Klassenräume. Durch die ehrenamtliche Arbeit und die aktive Schulgemeinschaft konnte die Schule zum Wohlfühlort werden. Mehr Informationen zum Projekt Schule als Lebens(werter) Raum der KGS Kirchberg in Rheinland-Pfalz finden Sie hier: www.kgs-kirchberg.de Dieses Projekt ist nominiert für den Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“ 2017. Wir sind eine Spendenorganisation für Bildung. Der Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“ wird erst durch Ihre Spende möglich. In diesem Jahr feiern wir unser 5-jähriges Jubiläum. Schenken Sie uns eine Spende unter www.stiftungbildung.com/spenden Bildrechte: KGS Kirchberg

       

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      Winzerfestumzug., Gruppe von Geflüchteten Winzerfestumzug des Wegweiser e.V. Bingen

      200 Jahre Rheinhessen! In Bingen am Rhein hatte das diesjährige Winzerfest ein ganz besonderes Motto. Mit dabei: 80 geflüchtete Menschen, vor allem aus Syrien und Afghanistan. Sie waren der Einladung des Wegweiser e.V. gefolgt, der sich sehr für die Integration der zugewanderten Familien einsetzt. Die Stiftung Bildung unterstützt den Verein im Rahmen des Patenschaftsprogramms. Seit über 60 Jahren feiern die Menschen in Bingen am Rhein elf Tage lang das Winzerfest. Highlight des Events ist neben den vielen Ausstellungen, Konzerten und dem abschließenden Feuerwerk über der Burg Klopp auch immer wieder der Winzerfestumzug. Teil des Umzuges am 11. September waren auch das Netzwerk Flüchtlingshilfe Bingen und die Flüchtlingshilfe Bingerbrück des Wegweiser e.V. Bingen, die unter dem Motto „Danke Bingen“ und „Rheinhessen ist bunt“ mit einer Gruppe von rund 80 Geflüchteten teilgenommen haben. Der Wegweiser e.V., ursprünglich Förderverein der Realschule Plus am Scharlachberg, wurde 2011 gegründet und unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene während und nach der Schule bei der Förderung ihres Potentials. Neben dem Angebot sinnvoller Freizeitaktivitäten und der Förderung der Schule legt der Verein einen großen Fokus auf die berufliche Vorbereitung junger Menschen. So berät er die Schüler*innen der Scharlachschule bei der Wahl ihrer Unterrichtsfächer, vermittelt Praktika und hilft bei der Suche nach Ausbildungsplätzen. Im November 2015 wurde der Verein um die Flüchtlingshilfe Bingerbrück erweitert, um Geflüchteten den Einstieg in Deutschland zu erleichtern und auch ihnen bei der Suche nach Praktika und Ausbildungsstellen zur Seite zu stehen. Eine wichtige Rolle nehmen dabei auch die von der Stiftung Bildung geförderten Patenschaften zwischen jungen Erwachsenen mit und ohne Fluchterfahrung ein. Die Geflüchteten verbringen Zeit mit Gleichaltrigen und werden von diesen beispielsweise bei dem Schreiben von Bewerbungen unterstützt. Das breite Engagement des Vereins dient dabei dem Ziel, jungen Menschen unter voller Ausschöpfung ihres Potentials ein selbstbestimmtes, selbstständiges Leben zu ermöglichen. Für die Verwirklichung dieses Ziels haben sich auch viele Binger Bürger*innen eingesetzt und mit ihrer Hilfsbereitschaft, die sich unter anderem in Form von Sachspenden geäußert hat – es wurden mittlerweile mehrere hundert Fahrräder gespendet – ein klares Zeichen für eine Willkommenskultur gesetzt. Der Winzerfestumzug war somit eine Gelegenheit, sich zu bedanken und gleichzeitig mögliche Ängste und Vorurteile abzubauen. Die Aktion hinterließ einen bleibenden, positiven Eindruck, erzählt Oliver Diderich, einer der Veranstalter des Umzugs, „auch noch Wochen später werde ich von begeisterten Bürger*innen darauf angesprochen“.

       

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      Schüler vor einem Fussballtor Unterstützung von Schulprojekten in Chile und Ruanda durch Sponsorenläufe

      Sponsorenlauf mit Lerneffekten Mit einem jährlichen Sponsorenlauf unterstützt die Brüder-Grimm-Schule aus Neustadt-Diedersfeld in Rheinland-Pfalz humanitäre Projekte in Chile und Ruanda. Die Schüler erlaufen die Gelder, die den Projekten zu Gute kommen und gewinnen außerdem einen Einblick in die Verhältnisse von Kindern ärmerer Länder. Über den langjährigen Kontakt mit dem Gemeinde-Pfarrer Anton Böckel unterstützt die Schule seit mehreren Jahren die 1996 gegründete Stiftung Niños en la Huella („Kinder auf dem Pfad“), die sich für Straßenkinder in Chile einsetzt. Im Rahmen der Schulpartnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda fördert sie außerdem den Schulbau in diesem Land. Diese Unterstützung ist nur durch die Spenden möglich, die von den Schülern beim jährlichen Sponsorenlauf gesammelt werden. Im Rahmen dieses Events beschäftigen sich die Kinder mit den Zuständen in anderen Ländern und gewinnen somit auch einen Einblick in Themen, die über den Lehrplan hinaus gehen. Die Schüler gehen selbst auf mögliche Sponsoren zu, vermitteln diesen den Verwendungszweck und konnten sich teilweise sogar die Unterstützung mehrerer Spender sichern. Die eingenommenen Spenden gehen zu gleichen Teilen an die Stiftung Niños en la Huella, an aktuelle Projekte, wie zum Beispiel Flüchtlingshilfe sowie an den Förderverein. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der engagierten Schulleitung und dem Schulförderverein, sowie dem Elternbeirat realisiert. In regelmäßigen Zusammenkünften wurde beispielsweise die mögliche Umsetzung von Partnerschaften besprochen. Der Schulförderverein nimmt bei der Organisation und Abwicklung des jährlichen Sponsorenlaufs eine zentrale Rolle ein, indem er etwa die Spenden sammelt und auszahlt. Die Schule und der Förderverein Der Verein wurde 2001 gegründet, um auf gemeinnützige Weise den Auftrag der Brüder-Grimm-Schule zu fördern und die Schulgemeinschaft zu stärken. Er beteiligt sich an der ideellen und materiellen Ausgestaltung der Schule, hilft bei der Planung und Ausführung von Veranstaltungen und unterstützt schulische Partnerschaften. Er verwaltet außerdem die Betreuung der Kinder nach Unterrichtsende bis 16:30, kümmert sich also um die Stellung von Betreuungskräften und ist auch für die Organisation des Essens verantwortlich. Auch hier wird eng mit der Schulleitung und den Behörden zusammengearbeitet. Aus dem Projekt „Wer nichts tut macht mit“ entwickelte sich die Nominierung für die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, die die Brüder-Grimm-Schule aufgrund ihres starken Engagements als erste Grundschule in Rheinland-Pfalz für sich beanspruchen konnte. Voraussetzung dafür war nicht nur das Sammeln der Unterschriften von Schülern, die die Erfüllung dieser Norm bestätigen konnten, sondern auch Partnerschaften mit Personen des öffentlichen Lebens. An deren Suche beteiligten sich die Schüler aktiv und kontaktierten mögliche Partner sogar selbst. Die Schule freut über entstandene Partnerschaften mit dem Liedermacher Clemens Bittlinger, dem Weltschiedsrichter Markus Merk und dem Moderator Ralph Caspers. Der Förderkreis der Schule unterhält außerdem eine Solarstromanlage.

       

Veranstaltungen

  • Fr
    16
    Aug
    2019
    17:00 - 20:00Leibnizschule, Leibnizstraße 13, 55118 Mainz

    Am 16. August 2019 findet in Mainz erstmalig die Veranstaltung „Spicken vor Ort“ zu allen wichtigen Themen der „Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)“ statt. Sie wird vom Amt für Jugend und Familie in Kooperation mit der Stiftung Bildung organisiert. Die Stiftung Bildung verfolgt das Ziel, beste Bildun

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