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Chancenpatenschaften auf Augenhöhe – mit- und voneinander lernen!

Wir stärken Ihr Engagement – besonders in Kita- und Schulfördervereinen

Die Stiftung Bildung agiert im Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ (Patenschaften zwischen Kindern / Jugendlichen unterschiedlicher Teilhabemöglichkeiten) bundesweit mit regionalen Teams.

Im Team Hessen sind wir, Mareike Hoksch und Elisabeth Pallentin, die Ansprechpersonen für Ehrenamtliche in Kita- und Schulfördervereinen und Hauptamtliche in Bildungseinrichtungen rund um die Chancenpatenschaften.

Die allgemeinen Programm-Informationen finden Sie auf der Hauptseite der Stiftung Bildung.

Logo des Chancenpatenschaftsprogramms der Stiftung Bildung
Logo des BMFSFJ - Partner der Stiftung Bildung

In unserem Downloadbereich finden Sie Materialien zum Programm in Hessen und unten ausgewählte Berichte und Stories der Chancenpatenschaften vor Ort.

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Stories

Wir möchten Sie über das Patenschaftsprogramm informieren und begeistern!

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      Äskulapkultur

      Äskulapschule Bärstadt, Schlangenbad Erfahren, erleben und ausprobieren! Überfachliche Kompetenzen werden nicht in der Theorie erworben! „Gemeinsam sind wir stark“ – erdacht – erbaut – erfahren: Lebensbausteine durch Floßbau . „Das Leben ist Rhythmus“: gemeinsam im Takt und dem Klang auf der Spur. „Jeder Mensch ist ein Künstler“- Filmprojekt „Unsere Schule“: Kinder drehen einen Film. „Wer fragt, gewinnt“:- mit den TÜV-Kids auf Entdeckung: in der Schule experimentieren; knobeln, forschen, rätseln. Das sind die Projekte und Ideen für die Entwicklung von Sozialkompetenz, personaler Kompetenz und Lernkompetenz als Bestandteile der „Äskulapkultur“. Oberstes Gebot ist die Selbsttätigkeit der Kinder. Keine fertigen, lediglich konsumierbaren “Produkte“ stehen im Mittelpunkt, sondern die Handlung eines jeden Kindes oder eines Teams von Kindern. Jedem Jahrgang sind bestimmte Projekte zugeordnet, sodass die Kinder im Laufe ihrer vier Grundschuljahre eine große Bandbreite an Aktionen und Unterrichtsinhalten genießen können. Im Jahrgang 1 werden im Unterricht kooperative Spiele durchgeführt und Gefühle bewusst gemacht. Das Thema Schwimmen und Sinken ist handlungsorientiert mit vielen Versuchen erfahrbar, und am Ende bauen die Kinder gemeinsam ein Modellfloß. Im 2. Jahrgang geht es neben der Musik und Kunst auch um das Bewusstwerden der eigenen Sinnesorgane. In einem Töpferworkshop erschaffen die Kinder zudem mit ihren Händen ein individuelles Produkt. Im 3. Jahrgang wird das Filmprojekt im Unterricht vorbereitet. Was im Film möglich, in der Realität aber unmöglich ist, stellt sich dabei heraus und regt eine kritische Auseinandersetzung mit Medien an. Die Lehrkräfte des 4. Jahrgangs legen zu Beginn des Schuljahres fest, welche Schwerpunkte im naturwissenschaftlichen Teil des Sachunterrichts erarbeitet werden sollen. Danach richtet sich das Thema, dass mit den TÜV-Kids untermauert wird. Der Schulförderverein Die Initiative zum Projekt Äskulapkultur ging vom Förderverein der Äskulapschule Bärstadt e.V. aus und wurde mit dem Kollegium, der Schulleitung und dem Schulelternbeirat (SEB) diskutiert und von der Schulkonferenz beschlossen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

       

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      Multikulti

      Obermayr Krippe und Kindergarten, Im Obergrund Kindertagesstätte, Taunusstein-Hahn Was ist an jeder*jedem gleich, worin unterscheiden wir uns? Es sind viele Fragen, die sich stellen, wenn sich die Kinder mit „Multikulti“ befassen. Was ist das für ein Wort, was bedeutet es und wie können die Erzählungen der Kinder es mit Inhalt füllen? 36 unterschiedliche Nationen sind in den Vorschulgruppen der Kita Im Obergrund und der Obermayr Krippe und Kindergarten vertreten. Dies stellt angefangen mit den unterschiedlichen Sprachen, die die Kinder sprechen, einen reichen Themenschatz dar, den es zu erkunden gilt. Die Kinder machten sich kreativ und spielerisch an die Forschungstätigkeit. So erstellten sie ein großes Plakat mit ihren gebastelten Händen. „Ich habe helle Haut – meine ist dunkler. Ich möchte ein Tattoo – und ich lackierte Fingernägel!“, waren Aussagen der Kinder, die diese Kreativarbeit angeregt haben. Durch Erzählungen von Familienfesten konnten die unterschiedlichen Feiertage der Religionen beleuchtet werden: Von Ramadan und Zuckerfest oder Weihnachten wurde berichtet, denn es gibt sowohl christliche als auch muslimische Kinder in den Gruppen. Andere Kinder berichteten von ihren Urlaubsreisen und davon, dass es dort leckeres Essen gab. „Können wir das auch mal in der Kita kochen?“, war die Frage. So wurden gemeinsam Spaghetti gekocht und auch gelernt, dass in manchen Ländern Stäbchen das Besteck ersetzen. Durch die Erzählungen der Kinder kam das Interesse an Flaggen auf und im Rahmen von  einem Kreativangebot bastelten die Kinder unterschiedliche Flaggen aus Ländern, in denen ihre Familien leben, wo sie im Urlaub waren oder einfach, weil sie schön waren. Sie hörten Musik aus anderen Ländern und lernten bekannte Instrumente näher und fremde Instrumente, wie ein Didgeridoo, Trommeln oder asiatische Glöckchen neu kennen. Die Einrichtung Die Obermayr Krippe und Kindergarten und die Kindertagesstätte Im Obergrund, Taunusstein, werden in freier Trägerschaft geführt und orientieren sich an der Reggio-Pädagogik. Die Kinder bestimmen in einer offen geplanten Bildungsaktivität die Projekte mit.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

       

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      Elementary Excellence

      Zukunftswerkstatt und Hort Uferstraße, Hanau Im Vordergrund steht das Kind, nicht der Schüler/die Schüler*in. Das ganzheitliche Konzept des Familiennetzwerks e.V. bietet eine Basis für vielfältige Projektideen. Selbständiges, eigenverantwortliches und teamfähiges Handeln bei Kindern zu ermutigen und ihre Teilhabe an demokratischen Entscheidungsprozessen zu stärken, ist ein wichtiger Eckpunkt des Konzepts. Die Kinder werden dabei unterstützt, Selbstbewusstsein und soziale Kompetenz aufzubauen und sich für die Lebenssituation anderer zu interessieren. Dazu gehört das Klären der Fragestellung “Wer bin ich und was kann ich gut?“. Um das herauszufinden, können sie an vielfältigen Angeboten teilnehmen. So bekommen die Kinder durch Ferienprojekte mit sozialem Hintergrund – Besuche in diversen Einrichtungen –  Einblicke in die unterschiedlichsten Lebenssituationen. In zwei Bauwägen, die zu einer Forschungsstation und einer Kreativwerkstatt umgebaut worden sind, können die Kinder ihren Forschungsgeist und ihre Kreativität entdecken. Auch in der Küche helfen sie mit. Handwerkliche und kreative Fähigkeiten sind zu erproben, ein Werkzeugführerschein kann gemacht und auf dem Außengelände Hütten gebaut werden. „Wie funktioniert unsere Stadt?“ Bei vielfältigen und nachhaltigen Ausflugsangeboten in der Stadt und im Umland lernen die Kinder die Heimatregion kennen. Damit die Kinder technische und IT-Kennnisse erwerben können, gibt es Roboter- und Programmierworkshops und es wurden Filmkameras angeschafft. So können auch Film-, Radio-, Foto- und Zeitungprojekte realisiert werden. Verständnis für die Natur und die Umwelt wird in nachhaltigen Umwelt- und Naturprojekten entwickelt. Ein Bauernhofbesuch zur Mithilfe bei der Kartoffelernte und die Planung von Hochbeeten machen hier viel Spaß. Die Kinder bekommen zudem die Chance, eine gute sprachliche und lernmethodische Kompetenz aufzubauen. Die Angebote dazu sind wöchentlich wechselnde Lese-, Vorlese- & Hörspiel-Angebote und in den Ferien Theater-, Film-, Radio- und Zeitungsprojekte. In den Workshops „Lernen lernen“ können sich die Kinder erarbeiten, wie sie am besten lernen und sich Wissen nachhaltig aneignen. Der Kitaförderverein Das Familiennetzwerk Hanau e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2003 als privater Hort Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren betreut. Seit der Gründung hat sich die Gesellschaftsstruktur im Stadtteil stark verändert. Sie wurde multikultureller und der Anteil sozial schwacher Familien, aber auch die Zahl der Alleinerziehenden wuchs. In Folge veränderte sich auch der Förderbedarf der betreuten Hortkinder. Das Konzept „Elementary Excellence“ kommt dieser Entwicklung entgegen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

       

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      Frankfurter Videoprojekt rund um Heimat

      Im Rahmen der Chancenpatenschaften kann die Intensivklasse der August-Jaspert-Schule, eine Grundschule im Frankfurter Stadtteil Bonames, ein bemerkenswertes Videoprojekt umsetzen: „Woher kommst Du geflogen?“   Kinder mit Migrations- und Fluchterfahrung können in diesem Projekt ihr Heimatland auf individuelle Weise vorstellen und positive Herkunftsaspekte anschaulich mit ihren Klassenkamerad*innen teilen – eine einladende Geste, die wunderbare Eindrücke vermittelt und zu einem Miteinander auf Augenhöhe beiträgt.    Die Stiftung Bildung ist vielfältig aktiv. Erfahren Sie mehr über die ganze Bandbreite an Ideen und Themen und wie die Stiftung Bildung wirkt.

       

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      Zeit des Homeschoolings – Zeit für Chancenpatenkinder!

      In Zeiten von Corona wurde an der Wilhelm-Hauff-Realschule in Pfullingen mit verschiedenen Maßnahmen ein erweiterter Zugang zu Bildung geschaffen, nicht nur für die Chancenpatenkinder. Lehrer Andreas Göppel berichtet über die neu eingerichtete „Servicestation“ sowie „iPad-Ausleihe“ und teilt Gedanken zum Umgang mit physischer Distanz in der schulischen Bildung. „Wer schon in Zeiten ohne Corona-Krise kaum Zugang zu Bildung hat, hat ihn noch weniger in Krisenzeiten. Was auch in den Medien vielerorts gerade aufgegriffen und thematisiert wird, gehört ebenso an der WHR zur schulischen Realität. Hier sehen wir seit Beginn der Krise einen Auftrag, um diese Kinder nicht abzuhängen. Es gelang dafür, in unserer „Offenen Schule“ eine sogenannte „Servicestation“ einzurichten, einen Ort, an dem Schülerinnen und Schüler Dateien ausdrucken, an dem Mails gelesen werden können, einen Ort, an dem sie Bücher entleihen können oder auch einfach, an dem sie gesehen werden, wo ein kurzes „Hallo“ und ein Lächeln möglich sind. Weil wir ahnen, wie groß die psychische Belastung in manchen Elternhäusern während dieser Zeit sein mag, bietet unser Schulseelsorgeteam über Angebote auf der Homepage Unterstützung an, beispielsweise eine Anrufbereitschaft, um Kinder, so gut es geht, im Blick zu behalten. Ganz konkret merken wir, dass alle Videokonferenzen und didaktischen Möglichkeiten, die hier entwickelt werden, wenig bringen, wenn Kinder zu Hause keine technischen Voraussetzungen vorfinden. So entstand die Idee, dass wir eine „iPad-Ausleihe“ ins Leben rufen. Schülerinnen und Schüler – darunter aktuell einige Chancenpatenkinder und manche die es vielleicht bald werden – können sich melden, wenn sie für diese Zeit ein iPad der Schule leihen wollen. Dies ermöglicht Ihnen zu Hause mit digitalen Plattformen zu lernen und an Videokonferenzen teilnehmen zu können. Da sie hierbei auch ihre Mitschüler sehen können, ist uns hier auch die psychosoziale Komponente des gemeinsamen Lernens besonders wichtig. Wenngleich wir wissen, dass wir das Fehlen des täglichen Miteinanders durch unsere Maßnahmen nicht kompensieren können, merken wir doch auch, dass wir einigen Unterstützung und Halt geben können in Zeiten, in denen sie beides dringender denn je benötigen.“ Vielen Dank für den Einblick! Dieses engagierte und inspirierende Projekt ist nicht nur für die Stiftung Bildung sehr wertvoll, sondern auch für das Regionalteam Hessen als Ansprechpartner für die Wilhelm-Hauff-Realschule.   Die Stiftung Bildung ist vielfältig aktiv. Erfahren Sie mehr über die vielfältigen Möglichkeiten, Kitas und Schulen in der Corona-Krise zu unterstützen. Jetzt den Artikel teilen!

       

Kontaktdaten

Porträtfoto von Mareike Hocksch - Ansprechpartnerin für Hessen

Mareike Hoksch
Projektmanagement Hessen
+49 (0)178 31 60 99 6
mareike.hoksch@stiftungbildung.com

Anschrift:
Stiftung Bildung
Postfach 50 04 31
60393 Frankfurt am Main


Porträtfoto von Elisabeth Pallentin - Ansprechpartnerin für Hessen

Elisabeth Pallentin
Projektassistenz Hessen
elisabeth.pallentin@stiftungbildung.com

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