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Chancenpatenschaften auf Augenhöhe – mit- und voneinander lernen!

Wir stärken Ihr Engagement – besonders in Kita- und Schulfördervereinen

Die Stiftung Bildung agiert im Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ (Patenschaften zwischen Kindern / Jugendlichen unterschiedlicher Teilhabemöglichkeiten) bundesweit mit regionalen Teams.

Im Team Hessen sind wir, Mareike Hoksch und Elisabeth Pallentin, die Ansprechpersonen für Ehrenamtliche in Kita- und Schulfördervereinen und Hauptamtliche in Bildungseinrichtungen rund um die Chancenpatenschaften.

Die allgemeinen Programm-Informationen finden Sie auf der Hauptseite der Stiftung Bildung.

Logo des Chancenpatenschaftsprogramms der Stiftung Bildung
Logo des BMFSFJ - Partner der Stiftung Bildung

In unserem Downloadbereich finden Sie Materialien zum Programm in Hessen und unten ausgewählte Berichte und Stories der Chancenpatenschaften vor Ort.

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Stories

Wir möchten Sie über das Patenschaftsprogramm informieren und begeistern!

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      Bau eines Kräuterbeets an der IGS Koblenz

      An der Integrierten Gesamtschule Koblenz (IGS Koblenz) wurde im Rahmen der Chancenpatenschaften ein nachhaltiges und integratives Tandemprojekt initiiert. Schüler*innen unterschiedlicher Nationalitäten und Klassenstufen fanden sich zusammen, um im Schüler-Park ein Kräuterbeet zu bauen. Nachdem sich die Pat*innen in einem ersten Treffen mit der Idee des Projekts vertraut gemacht und erste Informationen über die Teilschritte des Projektablaufs erhalten haben wurde gemeinsam überlegt, wie man sich organisiert – zum Beispiel, wann die besten Wochenzeiten sind, um zusammenzukommen.  Frau Schönbach berichtet: „Ich habe dann die verschiedensten Kräuter und Kräutersamen, sowie Erde und Anzuchtkästen gekauft. Wir haben uns in einem nächsten Treffen unter dem Thema „Kräuterkunde“ mit den verschiedenen Kräutern vertraut gemacht. Die Schüler*innen haben die Kräuter nach bekannten und unbekannten Sorten sortiert, haben berichtet, welche Kräuter sie aus ihren Heimatländern kennen und in ihrer Heimatküche verwenden. Jedes Tandem hat sich drei Patenkräuter ausgesucht, die sie dann bis zu Pflanzung pflegen wollten. Ein Auftrag war es auch zu diesen selbst gewählten Kräutern Pflanzenportraits mit Pflegeanleitungen zu recherchieren. Wir haben das Wässern der Kräuter geübt und Starterfotos gemacht.“ Wir hoffen sehr, dass das Kräuterbeet bald in seiner vollen Pracht erstrahlen kann!

       

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      Bericht Online-Fachtag

        „Mentoring, Patenschaften und Netzwerke –  Zusammen für mehr Chancengerechtigkeit in Hessen“  am 27. November 2020, 10 – 14:30 Uhr Zum Fachtag am 27.11.2020 lud das Regionalteam Hessen der Stiftung Bildung gemeinsam mit dem Frankfurter Netzwerk Mentoring unter Koordination von beramí e.V. alle Interessierten und Koordinator*innen, Mentor*innen sowie wissenschaftlich Forschenden ein, sich über die Bedeutung von Chancengerechtigkeit innerhalb von (Patenschafts-)Netzwerken auszutauschen.  Die Veranstaltung war ursprünglich als Präsenzveranstaltung vorgesehen, corona-bedingt wurde der Fachtag schließlich online via ZOOM realisiert. Die Übertragung des analogen Veranstaltungskonzeptes in den digitalen Raum stellte sich dabei als ebenso gelungen heraus, war es doch neben der inhaltlichen Komponente ebenso ein Ziel, die ca. 45 Teilnehmenden untereinander zu vernetzen. Dies gelang vor allem durch Breakout-Räume, in denen die Teilnehmenden im zweiten Teil der Veranstaltung aufgeteilt wurden.   Wie geplant führte die Moderatorin Andrea Nispel durch den Fachtag. Sie kündigte nicht nur die verschiedenen Programmpunkte an, sondern achtete auch auf die Einhaltung des zeitlichen Ablaufs. Darüber hinaus wurde entsprechend dem ursprünglichen Plan die gesamte Veranstaltung durch ein Graphic Recording der Illustratorin Franziska Ruflair begleitet, deren finale Visualisierung am Ende der Veranstaltung nicht nur eine übersichtliche Zusammenfassung des Fachtags, sondern auch durch den ästhetischen Input einen überraschenden und nachhaltigen Eindruck der inhaltlichen Zusammenhänge bot.  Nach einer kurzen Begrüßung von Mareike Hoksch (Stiftung Bildung) und Ute Chrysam (beramí e.V.) sowie einer Erklärung zu den wichtigsten Funktionen in ZOOM, stellte Mareike Hoksch das über das Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ geförderte Chancenpatenschaftsprogramm der Stiftung Bildung vor. Ute Chrysam schloss mit einer Vorstellung des Frankfurter Netzwerk Mentoring an.   Im Anschluss hielt Alexandra Cremer vom Netzwerk Inklusion Deutschland einen Kurzvortrag zum Thema „Arbeit als Netzwerk Inklusion – Möglichkeiten und Herausforderungen“, welcher den Teilnehmenden anregende Impulse lieferte.   Nach einer Kaffeepause stellten Vertreter*innen kurz Wirk- und Funktionsweise ihrer Patenschafts- und Mentoring-Projekte vor. Alle fünf Projekte sind Teil des Frankfurter Netzwerk Mentoring: Balu und Du (Goethe Universität Frankfurt), FiL (Caritas Frankfurt e.V.), Karriere Job Buddy Programm (Über den Tellerrand Frankfurt e.V.), SOCIUS (Evangelischer Regionalverband Frankfurt und Offenbach) sowie VeBB: Vereinbarkeit von Behinderung und Beruf für Frauen mit Migrationshintergrund (Der Paritätische Hessen).   Danach waren die Teilnehmenden dazu aufgefordert, sich während der Mittagspause zu überlegen, in welchen Breakout-Raum sie für den zweiten Teil der Veranstaltung wechseln möchten, um mehr über das jeweilige Projekt zu erfahren und mit den weiteren Anwesenden in einen Austausch zu treten.   Nach der Pause wurden die Teilnehmenden entsprechend ihrer Wünsche in 5 Gruppen aufgeteilt und den Breakout-Rooms zugewiesen. Bei der technischen Umsetzung gab es weder hier, noch bei der gesamten Veranstaltung Probleme.   Die Anzahl der Teilnehmenden in den einzelnen Räumen war gleichmäßig aufgeteilt. Für jeden Raum gab es eine*n zuständige*n Protokollant*in. Die Notizen flossen auf ein extra erstelltes Online-Notizfeld, welches parallel von allen fünf Protokollant*innen bedient worden konnte und das Franziska Ruflair maßgeblich bei der Umsetzung des Graphic Recordings unterstützte. Während der einstündigen Breakout-Session hatte sie außerdem Gelegenheit, mindestens jeweils einmal in jedem Raum anwesend zu sein.   Die Session verging für alle Teilnehmenden wie im Flug – alle waren sich nach der Wiederkehr aus den Breakout-Räumen einig, dass sie noch hätten länger miteinander reden und sich austauschen können. Andrea Nispel stellte den Vertreter*innen schließlich folgende Fragen, die von ihnen der Reihe nach beantwortet wurden: Wie wurde in Ihrer AG das Thema Chancengerechtigkeit diskutiert? Gab es gemeinsame Ergebnisse? Was gab es für Ergebnisse zu der Frage „Nutzen der Patenschaft / des Mentorings für die Pat*innen und Mentor*innen“? Die Antworten waren sehr vielfältig, aber oft überschneidend und thematisch übereinstimmend. Bereits hier wurde klar, dass die Teilnehmenden mit neuem Input aus der Veranstaltung in das Wochenende gehen würden.   Abschließend präsentierte Franziska Ruflair die Visualisierung ihres Graphic Recording, das die Teilnehmenden begeisterte und nun als das inhaltliche Protokoll des Fachtags dient:  Termin Information: Online-Fachtag: Mentoring, Patenschaften und Netzwerke – zusammen für mehr Chancengerechtigkeit in Hessen Die Veranstaltung wurde organisiert von der spendenfinanzierten Stiftung Bildung im Rahmen des Programms Chancenpatenschaften gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) über das Bundesprogramm Menschen stärken Menschen. 

       

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      „Der Igel braucht ein Zuhause“

      Ganz unabhängig von schulischen Leistungen sammeln die Zweitklässler der Gleisbergschule in Mainz derzeit gemeinsame, positive Lernerfahrungen. Im Rahmen der Chancenpatenschaften wird hier ein Gartenprojekt realisiert. Durch den Anbau und die Ernte von Gemüse und Obst sowie dem eigenen, selbstwirksamen Gestalten des schulischen Umfeldes erleben die Kinder zusammen außerunterrichtliche Aktivitäten, in denen weder die soziale Herkunft, die kognitiven Fähigkeiten oder die körperlichen Einschränkungen eine Rolle spielen. Über eines dieser ganz besonderen Erlebnisse berichtet die Klassenlehrerin Katharina Herzog: „Im Schulgarten zu arbeiten ist immer ein besonderes Highlight für die Kinder unserer zweiten Klassen. Da wird gebuddelt, gesät, gejätet und geerntet. Es ist wunderbar zu erleben, wie sehr die Kinder bei diesem Projekt aufblühen und voller Begeisterung zusammenarbeiten und voneinander lernen. Ein besonderer Augenblick war, als wir einen Igel in unserem Garten entdeckt haben. Sofort war den Kindern klar: Der Igel braucht ein Zuhause! Gesagt – getan. Einige Tage später haben die Kinder ein Igelheim zusammengeschraubt und im Garten aufgebaut. Kuscheliges Stroh durfte nicht fehlen, damit dem Igel im Winter schön warm ist. Jetzt warten alle gespannt, ob unser kleiner Igel in sein neues Zuhause einziehen wird.“

       

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      Frankfurter Videoprojekt rund um Heimat

      https://youtu.be/fUavpZ_wAI8 Ein Video entstanden im Rahmen des Programms Chancenpatenschaften der Stiftung Bildung, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) über das Bundesprogramm Menschen stärken Menschen. Im Rahmen der Chancenpatenschaften konnte die Intensivklasse der August-Jaspert-Schule, eine Grundschule im Frankfurter Stadtteil Bonames, ein bemerkenswertes Videoprojekt umsetzen: „Woher kommst Du geflogen?“   Kinder mit Migrations- und Fluchterfahrung stellen in diesem Projekt ihr Heimatland auf individuelle Weise vor und teilen positive Herkunftsaspekte anschaulich mit ihren Klassenkamerad*innen – eine einladende Geste, die wunderbare Eindrücke vermittelt und zu einem Miteinander auf Augenhöhe beiträgt.    Die Stiftung Bildung ist vielfältig aktiv. Erfahren Sie mehr über die ganze Bandbreite an Ideen und Themen und wie die Stiftung Bildung wirkt.

       

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      Zeit des Homeschoolings – Zeit für Chancenpatenkinder!

      In Zeiten von Corona wurde an der Wilhelm-Hauff-Realschule in Pfullingen mit verschiedenen Maßnahmen ein erweiterter Zugang zu Bildung geschaffen, nicht nur für die Chancenpatenkinder. Lehrer Andreas Göppel berichtet über die neu eingerichtete „Servicestation“ sowie „iPad-Ausleihe“ und teilt Gedanken zum Umgang mit physischer Distanz in der schulischen Bildung. „Wer schon in Zeiten ohne Corona-Krise kaum Zugang zu Bildung hat, hat ihn noch weniger in Krisenzeiten. Was auch in den Medien vielerorts gerade aufgegriffen und thematisiert wird, gehört ebenso an der WHR zur schulischen Realität. Hier sehen wir seit Beginn der Krise einen Auftrag, um diese Kinder nicht abzuhängen. Es gelang dafür, in unserer „Offenen Schule“ eine sogenannte „Servicestation“ einzurichten, einen Ort, an dem Schülerinnen und Schüler Dateien ausdrucken, an dem Mails gelesen werden können, einen Ort, an dem sie Bücher entleihen können oder auch einfach, an dem sie gesehen werden, wo ein kurzes „Hallo“ und ein Lächeln möglich sind. Weil wir ahnen, wie groß die psychische Belastung in manchen Elternhäusern während dieser Zeit sein mag, bietet unser Schulseelsorgeteam über Angebote auf der Homepage Unterstützung an, beispielsweise eine Anrufbereitschaft, um Kinder, so gut es geht, im Blick zu behalten. Ganz konkret merken wir, dass alle Videokonferenzen und didaktischen Möglichkeiten, die hier entwickelt werden, wenig bringen, wenn Kinder zu Hause keine technischen Voraussetzungen vorfinden. So entstand die Idee, dass wir eine „iPad-Ausleihe“ ins Leben rufen. Schülerinnen und Schüler – darunter aktuell einige Chancenpatenkinder und manche die es vielleicht bald werden – können sich melden, wenn sie für diese Zeit ein iPad der Schule leihen wollen. Dies ermöglicht Ihnen zu Hause mit digitalen Plattformen zu lernen und an Videokonferenzen teilnehmen zu können. Da sie hierbei auch ihre Mitschüler sehen können, ist uns hier auch die psychosoziale Komponente des gemeinsamen Lernens besonders wichtig. Wenngleich wir wissen, dass wir das Fehlen des täglichen Miteinanders durch unsere Maßnahmen nicht kompensieren können, merken wir doch auch, dass wir einigen Unterstützung und Halt geben können in Zeiten, in denen sie beides dringender denn je benötigen.“ Vielen Dank für den Einblick! Dieses engagierte und inspirierende Projekt ist nicht nur für die Stiftung Bildung sehr wertvoll, sondern auch für das Regionalteam Hessen als Ansprechpartner für die Wilhelm-Hauff-Realschule.   Die Stiftung Bildung ist vielfältig aktiv. Erfahren Sie mehr über die vielfältigen Möglichkeiten, Kitas und Schulen in der Corona-Krise zu unterstützen. Jetzt den Artikel teilen!

       

Kontaktdaten

Porträtfoto von Mareike Hocksch - Ansprechpartnerin für Hessen

Mareike Hoksch
Projektmanagement Hessen
+49 (0)178 31 60 99 6
mareike.hoksch@stiftungbildung.com

Anschrift:
Stiftung Bildung
Postfach 50 04 31
60393 Frankfurt am Main


Porträtfoto von Elisabeth Pallentin - Ansprechpartnerin für Hessen

Elisabeth Pallentin
Projektassistenz Hessen
elisabeth.pallentin@stiftungbildung.com

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