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Chancenpatenschaften auf Augenhöhe – mit- und voneinander lernen!

Wir stärken Ihr Engagement – besonders in Kita- und Schulfördervereinen

Die Stiftung Bildung agiert im Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ (Patenschaften zwischen Kindern / Jugendlichen unterschiedlicher Teilhabemöglichkeiten) bundesweit mit regionalen Teams.

Im Team Hessen sind wir, Mareike Hoksch und Elisabeth Pallentin, die Ansprechpersonen für Ehrenamtliche in Kita- und Schulfördervereinen und Hauptamtliche in Bildungseinrichtungen rund um die Chancenpatenschaften.

Die allgemeinen Programm-Informationen finden Sie auf der Hauptseite der Stiftung Bildung.

Logo des Chancenpatenschaftsprogramms der Stiftung Bildung
Logo des BMFSFJ - Partner der Stiftung Bildung

In unserem Downloadbereich finden Sie Materialien zum Programm in Hessen und unten ausgewählte Berichte und Stories der Chancenpatenschaften vor Ort.

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Stories

Wir möchten Sie über das Patenschaftsprogramm informieren und begeistern!

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      Projekttipp: Marcus Ullmann – Singen kann jede*r!

      Der Gesangspädagoge Marcus Ullmann hat ein Projekt konzipiert, das sich an mehreren Grundschulen und Kindergärten etabliert hat und sich auch an Standorte der Chancenpatenschaften richtet. Mit seinem Wissen aus langjähriger Erfahrung als Konzert- und Opernsänger möchte der studierte Tenor möglichst vielen Menschen die positiven Eigenschaften des Singens vermitteln. Bereits über 500 Kinder hat er mit seinem Konzept „Gemeinsam lernen, Kinder singen“ erreicht. Die Tendenz ist steigend, auch dank der Weiterentwicklung des Programms zum Online-Format. In seinen Kursen vermittelt Marcus Ullmann 6- bis 10-jährigen Grundschülern bzw. 4- bis 6-jährigen Kindergartenkindern musikalische Grundbegriffe. Er übt Kinderlieder und Zungenbrecher für richtiges Singen, Atmen und Sprechen mit ihnen ein. Unter seiner Anleitung führen die Teilnehmenden außerdem Dehnungs- und Körperwahrnehmungsübungen aus. Das sorgt für eine verbesserte Haltung und ein gesteigertes Körperbewusstsein. So wird neben dem Mut zum Gesang ebenso Vertrauen und Selbstbewusstsein ausgeprägt. Auch der Patenschaftsgedanke wird hier großgeschrieben, ganz im Sinne des vom BMFSFJ geförderten Programm der Chancenpatenschaften der Stiftung Bildung. Alle Kinder können gleichermaßen am Programm teilnehmen, ihre persönlichen Startbedingungen zählen nicht mehr. Ausdruck findet dieser Gedanke in dem von Marcus Ullmann eigens komponierten „Tandemlied“. Die Kinder singen es gern zusammen, da es sie ganz besonders miteinander verbindet. Auf Augenhöhe machen sie gemeinsam eine neue Erfahrung und entdecken ganz persönliche Talente. Dieses Gefühl der Verbundenheit wirkt sich positiv auf das Klima der gesamten Schule oder des Kindergartens aus. Beobachten lässt sich dies unter anderem an der Grundschule St. Georg in Urmitz/Rhein, an der Grundschule St. Veit in Mayen sowie an Grundschule und Kindergarten in Halsenbach. Marcus Ullmann stieß hier mit seinem viermonatigen Präsenz-Kurs auf helle Begeisterung. Seine Weiterentwicklung zum Online-Konzept: „Gemeinsam lernen Kinder singen – verfilmt!“ öffnet das Programm nun für weitere, begeisterte junge Sänger*innen oder solche, die es noch werden wollen. Ganz unabhängig vom Standort macht Marcus Ullmann das gemeinsame Singen mit Abstand unter Berücksichtigung verordneter Auflagen möglich. Mit Hilfe eines professionellen Kameramanns sowie eines Kinderbuchillustrators hat er den Kurs mit neuester Technik vollständig digitalisiert und in 12-stündiges Filmmaterial umgesetzt, unterteilt in 24 Filme à 20 Minuten Unterrichtsstoff.   https://www.youtube.com/watch?v=EU3gHMTX8R8&feature=youtu.be Die Betrachter*innen der Videos fühlen sich direkt von Marcus Ullmann angesprochen, ganz so als wäre er anwesend und die Kinder würden vor ihm sitzen. Während er den Unterrichtsstoff vermittelt, wiederholt er die Lieder oder macht auch Pausen, damit die teilnehmenden Kinder etwas Neues ausprobieren können.   So lernen die Kinder nicht nur voneinander, sondern auch Selbstverantwortung, einen Umgang mit Kritik ohne Leistungsdruck und somit, sich selbst wahrzunehmen: „Am Ende des Kurses haben die Kinder gelernt, sich und ihre Gefühle musikalisch auszudrücken. Sie sind in der Lage, gemeinsam und auch mehrstimmig zu singen sowie die Musik als Ganzheit von Melodie und Rhythmus wahrzunehmen. (…) Die Art des Lernens mit Bildern, phantasiereichen Geschichten und Tönen lässt sich gut auf andere Fächer übertragen. Die Kinder erkennen erfolgreiche Lernstrategien, erwerben sprachliche und musikalische Fähigkeiten, erfahren die Gemeinschaft sowie ihre Regeln und verstehen: Singen macht Spaß, Singen macht glücklich. Schenken wir den Kindern Vertrauen, geben wir ihnen ihre Stimme.“ (Marcus Ullmann) Lesen Sie mehr über Marcus Ullmanns Konzept hier sowie mehr über die praktische Umsetzung des Online-Formats hier.  

       

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      Bau eines Kräuterbeets an der IGS Koblenz

      Schüler*innen unterschiedlicher Nationalitäten und Klassenstufen fanden sich zusammen, um im Schüler-Park ein Kräuterbeet zu bauen.

       

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      Bericht Online-Fachtag

        „Mentoring, Patenschaften und Netzwerke –  Zusammen für mehr Chancengerechtigkeit in Hessen“  am 27. November 2020, 10 – 14:30 Uhr   Zum Fachtag am 27.11.2020 lud das Regionalteam Hessen der Stiftung Bildung gemeinsam mit dem Frankfurter Netzwerk Mentoring unter Koordination von beramí e.V. alle Interessierten und Koordinator*innen, Mentor*innen sowie wissenschaftlich Forschenden ein, sich über die Bedeutung von Chancengerechtigkeit innerhalb von (Patenschafts-)Netzwerken auszutauschen.  Die Veranstaltung war ursprünglich als Präsenzveranstaltung vorgesehen, corona-bedingt wurde der Fachtag schließlich online via ZOOM realisiert. Die Übertragung des analogen Veranstaltungskonzeptes in den digitalen Raum stellte sich dabei als ebenso gelungen heraus, war es doch neben der inhaltlichen Komponente ebenso ein Ziel, die ca. 45 Teilnehmenden untereinander zu vernetzen. Dies gelang vor allem durch Breakout-Räume, in denen die Teilnehmenden im zweiten Teil der Veranstaltung aufgeteilt wurden.   Wie geplant führte die Moderatorin Andrea Nispel durch den Fachtag. Sie kündigte nicht nur die verschiedenen Programmpunkte an, sondern achtete auch auf die Einhaltung des zeitlichen Ablaufs. Darüber hinaus wurde entsprechend dem ursprünglichen Plan die gesamte Veranstaltung durch ein Graphic Recording der Illustratorin Franziska Ruflair begleitet, deren finale Visualisierung am Ende der Veranstaltung nicht nur eine übersichtliche Zusammenfassung des Fachtags, sondern auch durch den ästhetischen Input einen überraschenden und nachhaltigen Eindruck der inhaltlichen Zusammenhänge bot.  Nach einer kurzen Begrüßung von Mareike Hoksch (Stiftung Bildung) und Ute Chrysam (beramí e.V.) sowie einer Erklärung zu den wichtigsten Funktionen in ZOOM, stellte Mareike Hoksch das über das Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ geförderte Chancenpatenschaftsprogramm der Stiftung Bildung vor. Ute Chrysam schloss mit einer Vorstellung des Frankfurter Netzwerk Mentoring an.   Im Anschluss hielt Alexandra Cremer vom Netzwerk Inklusion Deutschland einen Kurzvortrag zum Thema „Arbeit als Netzwerk Inklusion – Möglichkeiten und Herausforderungen“, welcher den Teilnehmenden anregende Impulse lieferte.   Nach einer Kaffeepause stellten Vertreter*innen kurz Wirk- und Funktionsweise ihrer Patenschafts- und Mentoring-Projekte vor. Alle fünf Projekte sind Teil des Frankfurter Netzwerk Mentoring: Balu und Du (Goethe Universität Frankfurt), FiL (Caritas Frankfurt e.V.), Karriere Job Buddy Programm (Über den Tellerrand Frankfurt e.V.), SOCIUS (Evangelischer Regionalverband Frankfurt und Offenbach) sowie VeBB: Vereinbarkeit von Behinderung und Beruf für Frauen mit Migrationshintergrund (Der Paritätische Hessen).   Danach waren die Teilnehmenden dazu aufgefordert, sich während der Mittagspause zu überlegen, in welchen Breakout-Raum sie für den zweiten Teil der Veranstaltung wechseln möchten, um mehr über das jeweilige Projekt zu erfahren und mit den weiteren Anwesenden in einen Austausch zu treten.   Nach der Pause wurden die Teilnehmenden entsprechend ihrer Wünsche in 5 Gruppen aufgeteilt und den Breakout-Rooms zugewiesen. Bei der technischen Umsetzung gab es weder hier, noch bei der gesamten Veranstaltung Probleme.   Die Anzahl der Teilnehmenden in den einzelnen Räumen war gleichmäßig aufgeteilt. Für jeden Raum gab es eine*n zuständige*n Protokollant*in. Die Notizen flossen auf ein extra erstelltes Online-Notizfeld, welches parallel von allen fünf Protokollant*innen bedient worden konnte und das Franziska Ruflair maßgeblich bei der Umsetzung des Graphic Recordings unterstützte. Während der einstündigen Breakout-Session hatte sie außerdem Gelegenheit, mindestens jeweils einmal in jedem Raum anwesend zu sein.   Die Session verging für alle Teilnehmenden wie im Flug – alle waren sich nach der Wiederkehr aus den Breakout-Räumen einig, dass sie noch hätten länger miteinander reden und sich austauschen können. Andrea Nispel stellte den Vertreter*innen schließlich folgende Fragen, die von ihnen der Reihe nach beantwortet wurden: Wie wurde in Ihrer AG das Thema Chancengerechtigkeit diskutiert? Gab es gemeinsame Ergebnisse? Was gab es für Ergebnisse zu der Frage „Nutzen der Patenschaft / des Mentorings für die Pat*innen und Mentor*innen“? Die Antworten waren sehr vielfältig, aber oft überschneidend und thematisch übereinstimmend. Bereits hier wurde klar, dass die Teilnehmenden mit neuem Input aus der Veranstaltung in das Wochenende gehen würden.   Abschließend präsentierte Franziska Ruflair die Visualisierung ihres Graphic Recording, das die Teilnehmenden begeisterte und nun als das inhaltliche Protokoll des Fachtags dient:      Termin Information: Online-Fachtag: Mentoring, Patenschaften und Netzwerke – zusammen für mehr Chancengerechtigkeit in Hessen Die Veranstaltung wurde organisiert von der spendenfinanzierten Stiftung Bildung im Rahmen des Programms Chancenpatenschaften gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) über das Bundesprogramm Menschen stärken Menschen.   

       

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      „Der Igel braucht ein Zuhause“

      Ganz unabhängig von schulischen Leistungen sammeln die Zweitklässler*innen der Gleisbergschule in Mainz derzeit gemeinsame positive Lernerfahrungen. Im Rahmen der Chancenpatenschaften realisieren die Kinder hier ein Gartenprojekt. Durch den Anbau und die Ernte von Gemüse und Obst sowie dem eigenen, selbstwirksamen Gestalten des schulischen Umfeldes erleben die Kinder zusammen außerunterrichtliche Aktivitäten. Darin spielen weder die soziale Herkunft, die kognitiven Fähigkeiten oder die körperlichen Einschränkungen eine Rolle. Über eines dieser ganz besonderen Erlebnisse berichtet die Klassenlehrerin Katharina Herzog: „Im Schulgarten zu arbeiten ist immer ein besonderes Highlight für die Kinder unserer zweiten Klassen. Da wird gebuddelt, gesät, gejätet und geerntet. Es ist wunderbar zu erleben, wie sehr die Kinder bei diesem Projekt aufblühen und voller Begeisterung zusammenarbeiten und voneinander lernen. Ein besonderer Augenblick war, als wir einen Igel in unserem Garten entdeckt haben. Sofort war den Kindern klar: Der Igel braucht ein Zuhause! Gesagt – getan. Einige Tage später haben die Kinder ein Igelheim zusammengeschraubt und im Garten aufgebaut. Kuscheliges Stroh durfte nicht fehlen, damit dem Igel im Winter schön warm ist. Jetzt warten alle gespannt, ob unser kleiner Igel in sein neues Zuhause einziehen wird.“  

       

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      Frankfurter Videoprojekt rund um Heimat

        https://youtu.be/fUavpZ_wAI8 Ein Video entstanden im Rahmen des Programms Chancenpatenschaften der Stiftung Bildung, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) über das Bundesprogramm Menschen stärken Menschen.   Im Rahmen der Chancenpatenschaften konnte die Intensivklasse der August-Jaspert-Schule, eine Grundschule im Frankfurter Stadtteil Bonames, ein bemerkenswertes Videoprojekt umsetzen: „Woher kommst Du geflogen?“   Kinder mit Migrations- und Fluchterfahrung stellen in diesem Projekt ihr Heimatland auf individuelle Weise vor und teilen positive Herkunftsaspekte anschaulich mit ihren Klassenkamerad*innen – eine einladende Geste, die wunderbare Eindrücke vermittelt und zu einem Miteinander auf Augenhöhe beiträgt.          Die Stiftung Bildung ist vielfältig aktiv. Erfahren Sie mehr über die ganze Bandbreite an Ideen und Themen und wie die Stiftung Bildung wirkt.      

       

Kontaktdaten

Porträtfoto von Mareike Hocksch - Ansprechpartnerin für Hessen

Mareike Hoksch
Projektmanagement Hessen
+49 (0)178 31 60 99 6
mareike.hoksch@stiftungbildung.com

Anschrift:
Stiftung Bildung
Postfach 50 04 31
60393 Frankfurt am Main


Porträtfoto von Elisabeth Pallentin - Ansprechpartnerin für Hessen

Elisabeth Pallentin
Projektassistenz Hessen
elisabeth.pallentin@stiftungbildung.com

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