youpaN: Wege aus der Corona-Krise

Vor dem Hintergrund der Pandemie haben Expert*innen eine Resolution herausgebracht, wie Bildung in Deutschland zukunftsfähiger und gerechter werden kann. Kopf bei der Sache: das youpaN – eine Gruppe von Jugendlichen, die von der spendenfinanzierten Stiftung Bildung organisatorisch unterstützt wird.

„Corona hat gezeigt, dass unser Bildungssystem weder nachhaltig noch stabil funktioniert“, sagt Nikolas Karanikolas. Er und 24 andere Mitglieder des Jugendforums youpaN wollen das ändern. Eines ihrer Hauptanliegen ist: Junge Menschen sollen ihre Bildung aktiv mitgestalten können – und mit dafür sorgen, dass diese gerechter und zukunftsfähiger wird. Weltweit findet dieses Anliegen unter der Überschrift „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) immer mehr Anklang.

Auf höchster Ebene

In Deutschland kümmert sich darum auf höchster Ebene die Nationale Plattform BNE. Den Vorsitz hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Und das youpaN ist Teil der Plattform. In den erwachsenen Expert*innen dort haben die jungen Leute Verbündete gefunden. Generationenübergreifend ist man sich einig: BNE bietet Antworten auf längst überfällige Fragen des hiesigen Bildungssystems.

youpaN übernahm Schlüsselrolle

Diese klare Haltung findet sich jetzt in einer Resolution mit dem Titel „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als Weg aus der Krise“ wieder. Das youpaN leitete ihre Entstehung und übernahm damit eine Schlüsselrolle. „Wir haben dabei viel von den Erwachsenen gelernt, ihnen aber auch viel beigebracht, zum Beispiel über Inklusion und Diversität“, beschreibt Gabriela aus dem youpaN das Miteinander. Und so finden sich in der Resolution am Ende viele Forderungen der Jugendlichen wieder.

Plädoyer für einen neuen Blick

Das Ergebnis ist ein Plädoyer dafür, dass für eine nachhaltige Entwicklung Deutschlands auch dorthin geschaut wird, wo in der Bildung die Grundlagen dafür gelegt werden. Auf den Punkt bringt das die Schlussbemerkung der Resolution: „Gesellschaftliche Zukunft entsteht nicht nur im hippen Startup-Büro oder bei der Entwicklung von neuen Verbrennungsmotoren. Sie passiert auch im Kita-Stuhlkreis, in den Klassenräumen, den Ausbildungsbetrieben, Vorlesungssälen, Bürger*innentreffs, in der Verbands- oder Vereinssitzung“.

Die ausführlichen Empfehlungen der Nationalen Plattform BNE finden Sie hier in der Resolution (PDF). Das youpaN unterstützt neben seiner Arbeit dort junge Engagierte bei konkreten Projekten, informiert Jugendliche über ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten und lädt zum Mitgestalten ein – zum Beispiel auf der BNE-Jugendkonferenz youcoN Mitte November.

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Bild: Laurent Hoffmann

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