Logo des Förderpreis "Verein(t) für gute Schule" 2017

Bewerbungsstart – Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“ 2017

Die vierte Runde des Förderpreises Verein(t) für gute Schule ist gestartet. Bewerben Sie sich bis zum 30. April mit Ihren Projekten und Ideen rund um das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der Preis ist mit drei mal je 5000 Euro dotiert.

Wie beeinflussen meine Entscheidungen Menschen nachfolgender Generationen oder in anderen Erdteilen? Welche Auswirkungen hat es beispielsweise, was ich esse und einkaufe, welche Fortbewegungsmittel ich nutze oder welche und wie viel Energie ich verbrauche? Dies sind nur einige der Fragen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung stellt, um es jedem und jeder Einzelnen zu ermöglichen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu reflektieren und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Um diesen Prozess zu unterstützen, zeichnet die Stiftung Bildung herausragende Projekte zu den Themen Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), Kooperationen, Sustainable Development Goals (SDGs) und ökologisches, ökonomisches und soziales Handeln unter Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen mit dem Förderpreis „Vereint für gute Schule“ 2017 aus. Interessierte Schulfördervereine können sich ab jetzt über die Verbände der Schulfördervereine bewerben.

Wichtig sind uns in diesem Jahr alle Projekte, die neue Wege zum Umgang mit ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen entwickelt haben. Kritisches Denken und Verantwortungsübernahme für das eigene Handeln entwickeln sich nicht über Nacht, sondern in langfristigen Prozessen, die sowohl Erfolge als auch Rückschläge beinhalten. Daher rufen wir besonders länger bestehende Initiativen zur Beteiligung am „Förderpreis Verein(t) für gute Schule“ auf.

Wir möchten zeigen, wie Fördervereine gemeinsam mit Kooperationspartner*innen engagiert dabei helfen, Herausforderungen anzugehen und eine zukunftsorientierte Bildung voranzutreiben. Bewerben können sich daher alle Schulfördervereine, die mit ihren Schulen ein herausragendes, langfristig angelegtes Projekt initiiert haben, das Teil des Schulalltags geworden ist oder werden soll.

Der Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“, mit dem drei Projekte öffentlich ausgezeichnet werden, ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld kann von den Preisträgerinnen und Preisträgern frei eingesetzt werden.

Interessierte Schulfördervereine können sich ab jetzt bis zum 30. April über die Verbände der Fördervereine bewerben. Wir freuen uns auf ihre Projekte!

Alle weiteren Informationen zum Förderpreis und zum Bewerbungsprozess finden sie hier:
www.stiftungbildung.com/foerderpreis

Nominierte Projekte für den Förderpreis 2016

  • Unbegleitete Minderjährige zum Abitur führen

    Am 19. Oktober 2015 begann die Schule Steinmühle Marburg mit dem Betrieb der neu gegründeten Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung und der Beschulung von 15 minderjährigen Geflüchteten aus Afghanistan, Syrien und Eritrea. Ziel ist es, die Geflüchteten in nur neun Monaten vollkommen in den normalen Schulbetrieb zu integrieren, und sie auf lange

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  • Schüler*innen für Schüler*innen

    War es im Schuljahr 2014/15 noch eine Klasse mit 12 Schülern, so sind es heute 142 geflüchtete Kinder und Jugendliche, die in verschiedenen Schulformen und Lerngruppen an der Adolf-Reichwein-Schule in Marburg unterrichtet werden. In einer freiwilligen AG können einheimische SchülerInnen und Geflüchtete in kleineren Lerngruppen oder in Partnerarbeit bei Tee,

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  • Erdkinderplan- Außerschulischer Lernort

    Im Dezember 2011 hat die Montessori-Schule-Dietramszell ein ehemaliges Cafe angemietet, in dem neun bis zehn Schülerinnen und Schüler der achten und siebten Jahrgangsstufe zusammen mit zwei Erziehern für sechs Wochen leben sollten. Die Schüler gestalteten ihren eigenen Tagesablauf, stellten sogar ihre Betten und ihr Geschirr selbst her und kamen nur

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  • KAGERA – Kampf gegen Rassismus AG

    Die Kampf gegen Rassismus AG steht in der langen Tradition der Fichtenberg Oberschule und ihrer Schülerschaft, sich für die Inklusion benachteiligter Menschen einzusetzen und setzt somit ein klares Zeichen für die Willkommenskultur. Wöchentlich treffen sich rund 20 Schüler im Alter von 13 bis 19 Jahren, um über die Umsetzung ihrer

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  • Lernpatenschaften der Gerhart-Hauptmann-Grundschule Grünheide (Mark)

    Die Ankunft von etwa 50 aus Syrien, Afghanistan und Tschetschenien stammenden Neubürgern in Grünheide (Mark) in Brandenburg hatte teilweise ausländerfeindliche Reaktionen, wie die Beschmutzung einer Wand mit Hakenkreuzen, zur Folge. Die Schulleitung der Gerhart-Hauptmann-Grundschule hat ein Lernpatenschaftsprogramm ins Leben gerufen, das die Zusammenarbeit zwischen deutschen Schülern und Flüchtlingen fördern soll,

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  • Arbeitskreis „Integration“

    Das Matthias-Grünewald-Gymnasium in Würzburg unterstützt durch die Einbindung von Profilklassen in Zusammenarbeit mit dem Schülerstipendium der Roland-Berger-Stiftung junge Schülerinnen und Schüler aus sogenannten bildungsfernen Schichten, die in den meisten Fällen einen Migrationshintergrund haben. Dieses Engagement wurde von der gesamten Schulgemeinschaft überaus positiv wahrgenommen und hatte zur Folge, dass SchülerInnen, Eltern

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