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Mitmachen ist angesagt –Nationaler Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung

Seit Anfang Februar stehen die Ziele und Maßnahmen des „Nationalen Aktionsplans – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ online zur Diskussion. Jetzt ist bis zum 15.März 2017 Mitmachen angesagt! Jede*r Interessierte kann Maßnahmen vorschlagen, Ziele mit Anmerkungen versehen und den Text in Teilen oder als Ganzes diskutieren.

Am 25. September 2015 wurden auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung 2015 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Sustainable Development Goals (SDGs) beschlossen. Diese Ziele für eine nachhaltige Entwicklung gelten für alle Länder und sollen dazu beitragen Gesellschaften ökonomisch, ökologisch und sozial so zu verändern, dass die Entwicklung den Bedürfnissen heutiger Generationen Rechnung trägt, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen zu gefährden ihren eigenen Bedürfnissen nachzukommen. Dazu gehört die Bekämpfung von Armut und Ausbeutung des globalen Südens durch Industriestaaten, genauso wie die Bekämpfung von Klimawandel und Ausbeutung der Natur.

Um Denkstrukturen, Menschen und Gesellschaften langfristig und tiefgreifend zu verändern muss sich Bildung verändern, denn schließlich sind es Bildungssysteme die jede und jeder durchläuft und die uns am stärksten prägen.

Diesen Ansatz verfolgte von 2005 bis 2014 die UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung. Zehn Jahre lang haben sich viele Länder mit den Herausforderungen für die unterschiedlichsten Bildungssysteme beschäftigt und zum Abschluss einen Weltaktionsplan vorgelegt. Dieser Weltaktionsplan wird nun in Deutschland unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in einen Nationalen Aktionsplan übersetzt. Hier soll eine Strategie entwickelt werden, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ins deutsche Bildungssystem implementiert werden kann.

Bildung muss sich verändern – Nationaler Aktionsplan (BNE)

Dazu hat das BMBF die Nationale Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung, bestehend aus Vertretern von Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft ins Leben gerufen die den Nationalen Aktionsplan (NAP) beschließt. Ihr arbeiten sechs Fachforen zu, die den NAP schreiben, sowie Ziele und Maßnahmen entwickeln.

Die Stiftung Bildung ist mit Katja Hintze als stellvertretende Vorsitzende des Fachforums Schule und formale Bildung, sowie Johannes Domnick als Jugendvertreter Teil dieses Prozesses und gestaltet ihn aktiv mit.
Vor allem streiten wir für eine starke Rolle der Zivilgesellschaft im Nationalen Aktionsplan, eine Stärkung der Fördervereine, sowie für eine demokratische Schule in der Schülerinnen und Schüler in allen sie betreffenden Fragen beteiligt werden.

Bis zum 15. März läuft das Online-Konsultationsverfahren in dem auch Sie Ihre kreativen Vorschläge, Perspektiven aus der Praxis und Kritik zu Zielen und Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans einbringen und so den Prozess aktiv mitgestalten können.

Mehr Informationen sowie eine Anleitung zum kommentieren des Nationalen Aktionsplans finden sie hier: www.in-aktion.bne-portal.de/bmbf/de/home

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