Die Stadt der Schatten

Das Theaterstück „Die Stadt der Schatten“ wird von den Schülern der ersten bis zur sechsten Klasse der Schule Borchshöhe entwickelt und erzählt die Geschichte von sechs Kindern, die ihre Herkunftsländer aus unterschiedlichen Gründen verlassen müssen. In Deutschland lernen sie sich kennen, schließen Freundschaften, kommen aber auch mit Feindseligkeit und Rechtsextremismus in Berührung. Das Stück bringt Kinder verschiedener Kulturen zusammen, lässt sie ihre Fähigkeiten und Talente erkennen und fördert außerdem ihr Verständnis für einander.

Die 250 Kinder der Grundschule wurden mit verschiedenen Techniken drei Monate lang im Rahmen des Unterrichts an den Prozess der Stückentwicklung herangeführt. Durch Malen, beispielhaftes Lesen, Erzählen von Geschichten und durch die Gestaltung einer Ausstellung zu den Themen Heimat, Kulturen, Werte, Religion, Sitten und Bräuche wurden die Schüler vorbereitet. Daraufhin arbeiteten die Klassen eins bis sechs autonom an den Handlungssträngen; nur Ausgangs- und Endpunkte waren vorgegeben. Die Schüler gestalteten die Figuren und schrieben auch die Dialoge selbst. Anschließend wurde das Erarbeitete szenisch umgesetzt und die Besetzung vorgenommen. Für jedes Kind wurde dabei eine passende Rolle oder Gruppe gefunden, die für das Gesamtwerk wichtig waren. Neben Schauspielern wurden auch Schüler für den Chor oder die Bühnenwerkstatt gesucht. Ab Januar 2015 wurde täglich in wechselnden Gruppen geprobt, sodass das Stück am 23. April seine Premiere feiern konnte.

Das Stück war für die Kinder eine Möglichkeit, ihren Träumen und Wünschen Ausdruck zu verleihen und teilweise sogar ihre eigenen (Flucht)Erfahrungen in einer sicheren Umgebung zu verarbeiten. Sie setzten sich mit Gefühlszuständen wie Angst, Hoffnung, Zorn oder Wut auseinander, die in dem Stück immer wieder in Form verschiedener Wesen, die die Kinder bedrohen, in Gefahr bringen aber auch retten, in Erscheinung treten. Durch diese magisch-realistische Erzählform wurde ein Schutzraum geschaffen, in dem Konflikte zwischen Gut und Böse erlebt, und komplexe Gefühle verarbeitet werden konnten. Der intensive Austausch zwischen Schülern verschiedener Kulturen, die durch die Kunst zusammengebracht wurden, konnte außerdem einen entscheidenden Beitrag für ein verbessertes gegenseitiges Verständnis leisten.

Die Kinder der Schule Borchhöhe kommen zu 45 Prozent aus Familien mit Migrationshintergrund, bei 35 Prozent der Schüler ist eine soziale Vernachlässigung sichtbar. Diese Schüler erhielten durch das Projekt die notwendige Hilfe bei der Entfaltung ihres Potentials. Da für die Realisierung des Theaterstücks verschiedenste Aufgaben verrichtet werden mussten- schließlich wurden Co-Autoren, Schauspieler, Musiker, Sänger, Bühnen- und Kostümbildner benötigt, konnte jeder Schüler seine Talente und Fähigkeiten entdecken.

Das Projekt wurde dauerhaft von Lehrern, aber auch von Künstlern und Pädagogen begleitet. Unabdingbar für den Erflog des Stücks war der Regisseur, Komponist und Schauspieler Hans Koenig, der für „Stadt der Schatten“ die Regie übernahm und von den Schülern bereits zu einer Fortsetzung des Projekts gebeten wurde. Weitere Unterstützung erhielten die Schüler von einer Diplom Kunst- und Theaterpädagogin, einer Kunstpädagogin und Bühnenbildnerin sowie einer gelernten Kostümbildnerin. Der Förderverein übernahm logistische Aufgaben, half beim Auf- und Abbau des Bühnenbildes und bei der Ausgestaltung des Veranstaltungsraumes. Darüber hinaus organisierte er für die Veranstaltungen Essen, Trinken und Pausenangebote, machte Öffentlichkeitsarbeit und unterstützte das Projekt im Rahmen seiner Möglichkeiten finanziell.

Der Schulförderverein wurde 2001 gegründet und setzt sich aus Eltern, LeherInnen und den Schulleitungen zusammen. Er unterstützt Musik- und Theaterprojekte, Schulfeste, Schul-AGs, Auflüge und Klassenfahrten.

Die Gesamtschule Borchshöhe in Bremen hat sechs Klassen, in denen die Schüler und Schülerinnen jahrgangsübergreifend zusammenarbeiten. Dabei gibt es einen ständigen Wechsel zwischen individuellen Lernphasen, fächerübergreifenden Projekten, Ganztagsangeboten und Lernkursen. Neben dem vernetzten Lernen findet auch eine soziale Entwicklung statt. Um die Zufriedenheit und Konzentration der Schüler zu gewährleisten, lernen sie in ihrem eigenen Rhythmus.

Das Theaterstück „Die Stadt der Schatten“ wird von den Schülern der ersten bis zur sechsten Klasse der Schule Borchshöhe entwickelt und erzählt die Geschichte von sechs Kindern, die ihre Herkunftsländer aus unterschiedlichen Gründen verlassen müssen. In Deutschland lernen sie sich kennen, schließen Freundschaften, kommen aber auch mit Feindseligkeit und Rechtsextremismus in Berührung. Das Stück bringt Kinder verschiedener Kulturen zusammen, lässt sie ihre Fähigkeiten und Talente erkennen und fördert außerdem ihr Verständnis für einander.

Die 250 Kinder der Grundschule wurden mit verschiedenen Techniken drei Monate lang im Rahmen des Unterrichts an den Prozess der Stückentwicklung herangeführt. Durch Malen, beispielhaftes Lesen, Erzählen von Geschichten und durch die Gestaltung einer Ausstellung zu den Themen Heimat, Kulturen, Werte, Religion, Sitten und Bräuche wurden die Schüler vorbereitet. Daraufhin arbeiteten die Klassen eins bis sechs autonom an den Handlungssträngen; nur Ausgangs- und Endpunkte waren vorgegeben. Die Schüler gestalteten die Figuren und schrieben auch die Dialoge selbst. Anschließend wurde das Erarbeitete szenisch umgesetzt und die Besetzung vorgenommen. Für jedes Kind wurde dabei eine passende Rolle oder Gruppe gefunden, die für das Gesamtwerk wichtig waren. Neben Schauspielern wurden auch Schüler für den Chor oder die Bühnenwerkstatt gesucht. Ab Januar 2015 wurde täglich in wechselnden Gruppen geprobt, sodass das Stück am 23. April seine Premiere feiern konnte.

Das Stück war für die Kinder eine Möglichkeit, ihren Träumen und Wünschen Ausdruck zu verleihen und teilweise sogar ihre eigenen (Flucht)Erfahrungen in einer sicheren Umgebung zu verarbeiten. Sie setzten sich mit Gefühlszuständen wie Angst, Hoffnung, Zorn oder Wut auseinander, die in dem Stück immer wieder in Form verschiedener Wesen, die die Kinder bedrohen, in Gefahr bringen aber auch retten, in Erscheinung treten. Durch diese magisch-realistische Erzählform wurde ein Schutzraum geschaffen, in dem Konflikte zwischen Gut und Böse erlebt, und komplexe Gefühle verarbeitet werden konnten. Der intensive Austausch zwischen Schülern verschiedener Kulturen, die durch die Kunst zusammengebracht wurden, konnte außerdem einen entscheidenden Beitrag für ein verbessertes gegenseitiges Verständnis leisten.

Die Kinder der Schule Borchhöhe kommen zu 45 Prozent aus Familien mit Migrationshintergrund, bei 35 Prozent der Schüler ist eine soziale Vernachlässigung sichtbar. Diese Schüler erhielten durch das Projekt die notwendige Hilfe bei der Entfaltung ihres Potentials. Da für die Realisierung des Theaterstücks verschiedenste Aufgaben verrichtet werden mussten- schließlich wurden Co-Autoren, Schauspieler, Musiker, Sänger, Bühnen- und Kostümbildner benötigt, konnte jeder Schüler seine Talente und Fähigkeiten entdecken.

Das Projekt wurde dauerhaft von Lehrern, aber auch von Künstlern und Pädagogen begleitet. Unabdingbar für den Erflog des Stücks war der Regisseur, Komponist und Schauspieler Hans Koenig, der für „Stadt der Schatten“ die Regie übernahm und von den Schülern bereits zu einer Fortsetzung des Projekts gebeten wurde. Weitere Unterstützung erhielten die Schüler von einer Diplom Kunst- und Theaterpädagogin, einer Kunstpädagogin und Bühnenbildnerin sowie einer gelernten Kostümbildnerin. Der Förderverein übernahm logistische Aufgaben, half beim Auf- und Abbau des Bühnenbildes und bei der Ausgestaltung des Veranstaltungsraumes. Darüber hinaus organisierte er für die Veranstaltungen Essen, Trinken und Pausenangebote, machte Öffentlichkeitsarbeit und unterstützte das Projekt im Rahmen seiner Möglichkeiten finanziell.

Der Schulförderverein wurde 2001 gegründet und setzt sich aus Eltern, LeherInnen und den Schulleitungen zusammen. Er unterstützt Musik- und Theaterprojekte, Schulfeste, Schul-AGs, Auflüge und Klassenfahrten.

Die Gesamtschule Borchshöhe in Bremen hat sechs Klassen, in denen die Schüler und Schülerinnen jahrgangsübergreifend zusammenarbeiten. Dabei gibt es einen ständigen Wechsel zwischen individuellen Lernphasen, fächerübergreifenden Projekten, Ganztagsangeboten und Lernkursen. Neben dem vernetzten Lernen findet auch eine soziale Entwicklung statt. Um die Zufriedenheit und Konzentration der Schüler zu gewährleisten, lernen sie in ihrem eigenen Rhythmus.

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