Einsatz für Menschen in Not – weltweit

PatenViele Projekte konnten schon realisiert werden: 2012 wurde in Kapstadt eine Tischlerei gebaut, 2014 eine Schutzhecke gesetzt. 2013 wurde in Gobabis (Namibia) ein Spielplatz errichtet, 2015 wurde eine Pausenhalle erweitert. Bei den Namibia-Projekten kooperiert die Arbeitsgemeinschaft „New Horizons“ mit der Stiftung „steps for children“.
Die Initiative für das Projekt ging von der Klasse 5a des Gymnasiums Eppendorf in Hamburg aus. Die Schüler*innen hatten sich das Ziel gesetzt, Menschen in Not zu helfen – egal wo auf der Welt. Längst haben sich die Aktivitäten erweitert. Neben dem Engagement in Afrika sind beispielhaft zu nennen: „Hege hilft Flop“ –Zirkus zugunsten der Flutopfer in Deutschland; „Wir können was für andere tun“ – Kinder besuchen soziale Organisationen in Hamburg und berichten darüber in der Schule. Zur Finanzierung des Projektes veranstalten die Schüler Spendenaktionen, Tombolas, Konzerte und Sponsorenläufe.

Erfahrungen im globalen Kontext

Schülergruppe

Foto: Hege Helping Hands e.V.

Zu den Zielsetzungen gehört, dass die Schüler im globalen Kontext Projekterfahrungen sammeln. Sie sollen Möglichkeiten der Partizipation kennenlernen und Gestaltungkompetenzen erlangen. Die einzelnen Hilfsaktionen setzen Impulse und stoßen Dialoge an. In jeder Klasse gibt es zwei gewählte Paten, die in regelmäßig stattfindenden Vollversammlungen begründete Vorschläge für Hilfsaktionen einbringen können. Die Paten stellen die Entscheidungen in den Klassenratsstunden vor, so dass die gesamte Schülerschaft informiert ist. Anschließend kann jeder Schüler für sich entscheiden, ob er an der Aktion teilnehmen möchte. Im Schuljahr 2012/13 fand wöchentlich eine vorbereitende Arbeitsgemeinschaft statt, in der Themen wie Armutsbekämpfung, AIDS oder „Was ist Hilfe auf Augenhöhe“ behandelt wurden.

Die Berichte der Jugendlichen, die in Afrika waren, motivieren die gesamte Schülerschaft, an den Aktionen der Hege Helping Hands teilzunehmen. Die einzelnen Vorhaben gewähren den Schülern Einblicke in andere Kulturen und Lebensweisen und erweitern so ihren Horizont. Sie lernen, die Lebens-und Denkweisen anderer Menschen zu verstehen. Nicht zuletzt wird in den Jugendlichen der Ehrgeizgeweckt, in Zukunft selber zu helfen. Die Schüler des Gymnasiums vermehren auf diese Weise nicht nur ihr Wissen, sondern sie können sich zu empathischen Menschen entwickeln.

Die Schule: Weltoffen und engagiert

Das Gymnasium Eppendorf ist eine weltoffene Schule in Hamburg, die sich durch ihr Profil und einen regelmäßigen Schüleraustausch in englisch-, französisch-und spanischsprachige Länder auszeichnet. Der kulturelle Austausch findet außerdem bei Indienreisen und durch die Südafrikaprojekte statt. Humanität und die Vermittlung sozialer Kompetenzen, die Entwicklung karitativer Einstellungen sowie die Förderung des ökologischen Denkens stehen im Fokus der schulischen Arbeit. Die Hege Helping Hands (HHH) des Gymnasiums engagieren sich immer dann, wenn Menschen in Not sind.

Alle machen mit

An den Aktionen beteiligen sich bis zu 200 Schüler aus allen Klassenstufen sowie Lehrkräfte und Eltern. Der Förderverein Hege Helping Hands e.V. gründete sich im Jahr 2014. Sein Zweck ist die Förderung der Mildtätigkeit und des bürgerlichen Engagements, insbesondere die Förderung des sozialen Engagements von Jugendlichen. Dies wird mittels Spendenveranstaltungen, Projektreisen und Informationsveranstaltungen verwirklicht. Beispiele für die Aktivitäten des Vereins sind Hilfsaktionen für Obdachlose, Weihnachtspakete für Kinder in Rumänien, die Errichtung von Spielplätzen in Namibia sowie Spendenaktionen für Katastrophenopfer.

Lesen Sie hier hier die ausführliche Selbstdarstellung und Projektbewerbung des Gymnasiums
Aktuelle Informationen: www.gymnasium-eppendorf.de/vereine/hege-helping-hands/

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