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Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2018

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Jan Bruns und Katja Hintze
presse@stiftungbildung.com

Tel: +49 (0)30 8096 2701
Mobil: +49 (0)172 168 6820 (Katja Hintze)


Presseverteiler

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Ministerin Giffey übergibt Preis gegen Geschlechterklischees

  • Am 12. November hat Bundesfamilienministerin Dr.in Franziska Giffey den Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2018 im Ministerium in Berlin vergeben
  • Preisträger*innen sind drei Kita- und Schulfördervereine aus Berlin. Sie setzten sich unter 17 Nominierten aus elf Bundesländern durch
  • Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Diesjähriges Thema ist „Bildung frei von Geschlechterklischees“

Mädchen lernen leichter Sprachen und Jungs besser Mathe? Klischees wie diese legen Kinder und Jugendliche schon früh auf Rollenmuster fest, mit Folgen für die Persönlichkeitsentwicklung und Berufswahl. Ihre Talente können sie so nicht voll entfalten – weder für sich persönlich noch für den Arbeitsmarkt. Die ausgezeichneten Projekte zeigen auf besondere Weise: Es geht auch anders!

„Bildungspolitik muss immer auch Geschlechteraspekte berücksichtigen, wenn wir mehr Chancengleichheit erreichen wollen“, sagt Prof.in Dr.in Gesine Schwan, Schirmherrin der Stiftung Bildung. „Die nominierten Kita- und Schulfördervereine und insbesondere die Preisträger*innen haben dies hervorragend und beispielhaft umgesetzt.“

Wer sind die Preisträger*innen?

Förderpreis Verein(t) für gute Schule 2018 - Heidemühler Rasselbande

Eine der drei Preisträger*innen ist der Kita-Förderverein Heidemühler Rasselbande im Stadtteil Baumschulenweg. Mit dem Projekt „Jahr des Regenbogens“ sensibilisiert er Eltern, Kinder und pädagogische Fachkräfte für Geschlechter- und Familienvielfalt. Die Kinder kommen spielerisch dem Thema nahe. Dazu sind spezielle Lernmaterialien im Einsatz und bei einem Stammtisch bringen Eltern eigene Ideen ein. mehr…

Förderpreis Verein(t) für gute Schule - Wilde Moehre

Zweiter im Bunde ist der Kita-Förderverein des Kinderladens Wilde Mö(h)re, ebenfalls in Baumschulenweg. Er hat genderreflektierte und vorurteilsbewusste Bildung fest im Gesamtkonzept verankert ist. Das reicht von der Raumgestaltung bis hin zur Auswahl von Büchern und Spielzeug. Eltern und Fachkräfte ziehen an einem Strang und schaffen den Kindern ein Umfeld, in dem das Geschlecht nicht immer prägend ist. mehr…

Förderpreis Verein(t) für gute Schule - Siemens Gymnasium

Das Trio der Ausgezeichneten perfekt macht der Schulförderverein des Werner-von-Siemens-Gymnasiums in Zehlendorf. Dort rücken Schüler*innen Themen wie Feminismus, Aufklärung, Gender und Diversity stärker ins Bewusstsein. Dazu organisieren sie Workshops und Filmabende. Einnahmen daraus spenden sie etwa für Jugendliche, die wegen ihrer sexuellen Orientierung ihr Elternhaus verlassen mussten. mehr…

„Ich hab‘ die Schnauze voll von Rosa“

Lauthals sang dieses Lied bei der Preisverleihung der ganze Saal – einschließlich „Bundeskinderministerin“ Franziska Giffey und Gesine Schwan, Schirmherrin der Stiftung Bildung. Passend zum Thema des Förderpreises 2018: Bildung frei von Geschlechter-Klischees. mehr… (als Text oder Foto-Video)

Wer wurde noch nominiert?

So vielfältig wie die Preisträger*innen war auch die Bandbreite der anderen nominierten Projekte. In vielen Fällen sind die Eltern aktiv eingebunden und Aktivitäten strahlen ins Umfeld aus. Zentral ist dabei oft das Engagement der jeweiligen Kita- oder Schulfördervereine. Die Stiftung Bildung arbeitet daher gezielt mit ihnen zusammen, bildet sie fort und sammelt Spenden für deren Projekte. Mit dem Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ prämiert sie jedes Jahr die besten Ideen zu wechselnden Leitthemen. Ziel ist es, in Kita und Schulen wirksame Projekte zu entdecken, zu fördern und zu verbreiten. Eine bunte Vorstellung der anderen nominierten Erfolgsgeschichten finden Sie hier.

Broschüre zum Förderpreis 2018 mit allen Nominierten (PDF-Datei)

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Die Stiftung Bildung fördert damit bundesweit innovative Ideen vor Ort

– über ein Netzwerk von Kita- und Schulfördervereinen.

Warum wurden diese Preisträger*innen ausgewählt?

Kita-Förderverein Heidemühler-Rasselbande

Die Heidemühler-Rasselbande mit dem Projekt „Jahr des Regenbogens“ bezieht alle mit ein und sensibilisiert Eltern, Kinder und pädagogische Fachkräfte für Geschlechter- und Familienvielfalt in Kita und Kiez. Das Jahresmotto „Regenbogen“ hat einerseits einen fachlichen Bezug (physikalische Phänomene in der Lernwerkstatt), bezieht sich aber auch auf soziale Aspekte (Vielfalt, Miteinander, Medienkoffer der Bildungsinitiative QueerFormat). Erkenntnisse sollen langfristig in den Alltag integriert werden (auch wenn nur für die Dauer von einem Jahr angelegt). Im Kita-Förderverein sind Eltern, pädagogische Fachkräfte und auch die Leitung aktiv. Der Kita-Förderverein ist umfassend mit eingebunden (Projekt initiiert, abgerechnet, Akquise finanzieller Mittel). Die Kita ist zusätzlich Integrationseinrichtung für Kinder mit Behinderung.

Kinderladen Wilde Mö(h)re

Eine binäre Geschlechterordnung zeigt sich in allen Facetten unserer Gesellschaft und schränkt dadurch den Blick auf die Entfaltungsmöglichkeiten jenseits der engen Rollenvorgaben für die jeweiligen Geschlechter ein. Deshalb ist eine genderreflektierte und vorurteilsbewusste Bildungsarbeit fest im Konzept des Kinderladens Wilde Mö(h)re in Berlin verankert. Das Besondere am Projekt „Kinderladen Wilde Mö(h)re“ (FreiRäume e. V.) ist, dass genderreflektierte und vorurteilsbewusste Pädagogik und Bildung im Gesamtkonzept der Kita verankert ist (Raumgestaltung, Bücher, Spielzeug, pädagogische Fachkräfte ziehen mit; der Kinderladen wurde von den Mitgliedern des Kita-Fördervereins gegründet).

AG Feminismus, Aufklärung, Gender, Diversity

Mit der AG Feminismus, Aufklärung, Gender, Diversity wollen die Schüler*innen des Werner-von Siemens-Gymnasiums in Berlin mehr Bewusstsein für Vielfalt schaffen und zu einer offenen Gesprächskultur an ihrer Schule beitragen. Herausragend an dem Projekt AG Feminismus, Aufklärung, Gender, Diversity ist der besondere Einsatz einer einzelnen Schülerin. In Eigeninitiative haben diese Schülerin und ihre Mitschüler*innen Themen im Schulalltag auf die Agenda gesetzt, Filmabende und Workshops realisiert. Die so generierten Einnahmen werden unter anderem für Organisationen eingesetzt, die Jugendliche in schwierigen Situationen unterstützen – zum Beispiel, wenn sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung ihr Elternhaus verlassen mussten.

Was ist der Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“?

Kita- und Schulfördervereine bündeln das zivilgesellschaftliche Engagement von Eltern, Erzieherinnen und Erziehern, Lehrkräften, Schüler*innen und interessierten Dritten. Durch ihre engagierte Arbeit gestalten sie Bildung mit, schaffen sozialen Ausgleich, schließen Lücken und werden so zu verlässlichen Partner*innen bei der Entwicklung des Lern- und Lebensraums Kita und Schule.

Der Förderpreis prämiert seit bereits vier Jahren deutschlandweit erfolgreiche Projekte von Schulfördervereinen und in diesem Jahr erstmals auch von Kita-Fördervereinen. Ziel ist es, in Kita und Schulen wirksame Projekte zu entdecken, zu fördern und zu verbreiten. „Spicken und Nachahmen sind ausdrücklich erwünscht!“, so der Wunsch der Stiftung Bildung. Sie arbeitet dabei bundesweit eng mit den Verbänden der Kita- und Schulfördervereine zusammen.

Worum geht es in der Ausschreibung 2018?

Ausschreibungsunterlagen 2018 (PDF-Datei)
Liste und Kontaktdaten der teilnehmenden Verbände (PDF-Datei)

Gesellschaftlich fest verankerte Geschlechterstereotype prägen von früher Kindheit an trennende Vorstellungen von „Weiblichkeit“ und „Männlichkeit“ und haben maßgeblichen Einfluss auf Berufsvorstellungen und Lebensplanung von Mädchen und Jungen. Dies hat auf drei Ebenen Auswirkungen:

  • Gesellschaftlich: Eine klischeefreie Berufs- und Studienwahl hat eine eigenständige Existenzsicherung über den gesamten Lebensverlauf im Blick und ermöglicht Frauen und Männern eine gleichberechtigte gesellschaftliche Partizipation.
  • Individuell: Die berufliche Selbstverwirklichung ist ein wesentlicher Aspekt persönlicher Zufriedenheit und Lebensqualität. Geschlechterklischees schränken die freie Entfaltung der Persönlichkeit ein.
  • Wirtschaftlich: Eine wettbewerbsfähige Volkswirtschaft ist darauf angewiesen, dass alle jungen Menschen ihre Fähigkeiten unter Berücksichtigung ihrer Lebensentwürfe bestmöglich realisieren. Dadurch werden die gesamtwirtschaftlichen Wachstumspotenziale genutzt und es wird ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs geleistet.

Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, frühzeitig mit der kritischen Auseinandersetzung von Geschlechterzuschreibungen und -erwartungen zu beginnen und Kinder und Jugendliche zu ermutigen, ihren individuellen Neigungen, Fähigkeiten und Talenten zu folgen – frei von Geschlechterklischees.

Eine pädagogische Begleitung und Bildung frei von Geschlechterklischees befähigt Kinder und Jugendliche, Geschlechterstereotype in den Blick zu nehmen, zu hinterfragen und mit eigenen Lebensentwürfen abzugleichen: Welche Geschlechterklischees gibt es für Frauen und Männer? Ist Geschlecht eine biologische Dimension oder etwas, das wir tagtäglich praktizieren, indem wir uns in einer gewissen Art und Weise kleiden und verhalten? Schränken Geschlechterklischees Menschen darin ein, sich frei zu entfalten und führen sie auch zu Benachteiligungen? Sind sie zeitlos oder unterliegen sie fortwährenden gesellschaftlichen Veränderungen? Sind Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit in anderen Kulturen vielleicht auch ganz anders als bei uns?

Schüler*innen haben in ihrer Entwicklung schon vielfältige Erfahrungen mit dem Thema „Geschlechterklischees” gemacht und machen tagtäglich Neue. Sie wissen, dass das Thema keine reine Theorie, sondern in ihrem Alltag von ganz praktischer Relevanz ist. Dennoch wird es in der Regel nicht thematisiert und bewusst reflektiert. Dabei sind Geschlechterfragen gerade für eine demokratische Gesellschaft von großer Bedeutung, da sie gesellschaftliche Partizipation und individuelle Selbstverwirklichung umfassen. Kinder und Jugendliche sollten aus diesem Grunde ganz bewusst mit dem Thema in Kontakt kommen. Dabei sollte weniger eine theoretische Fundierung, als vielmehr das praktische Erleben und Spielen mit Geschlechterklischees im Vordergrund stehen. Kurzfristige Angebote können zu einer ersten, bewussten Auseinandersetzung mit dem Thema beitragen, längerfristige Maßnahmen können helfen, flexiblere Geschlechtervorstellungen nachhaltig im Bewusstsein zu verankern.

Gewünscht werden Projekte, die Kindern und Jugendlichen eine kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterklischees ermöglichen und zu einer Flexibilisierung von Männlichkeits- und Weiblichkeitsbildern beitragen.

Im Kita Bereich kann dies u. a. durch den bewussten Einsatz von Bilder- und Kinderbüchern erfolgen, die mit verschiedenen Rollenbildern von Mädchen und Frauen sowie Jungen und Männer arbeiten und für Rollenspiele erweiterte Perspektiven aufzeigen und zum Nachfragen anregen. Ebenso kann die Qualifizierung der Erzieherinnen und Erzieher im Bereich der geschlechterdifferenzierenden Pädagogik im Kindergarten im Fokus des Projekts stehen.

In der Schule können Maßnahmen wie der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag und der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag für eine Berufsorientierung frei von Geschlechterklischees angeboten werden oder das Projekt greift die Fortbildung der Lehrkräfte beispielsweise zum Thema „Gendersensibel lehren und lernen“ auf und wie diese Kompetenz den Unterricht verändert.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Zeigen Sie uns Beispiele Ihres Engagements, von denen andere lernen können!

Welche Projekte suchen wir für den Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2018?

Wir suchen Projekte zum Thema Bildung frei von Geschlechterklischees. Bewerben können sich Kita – und Schulfördervereine, die mit ihren Kitas und Schulen ein Projekt initiiert haben und folgende Kriterien erfüllen:

  • Das Projekt behandelt eine relevante konkrete Herausforderung an der jeweiligen Kita oder Schule (z.B. geschlechterdifferenzierte Pädagogik, geschlechtergerechte Berufs- und Studienorientierung) oder ist die Antwort auf ein konkretes Problem (z.B. Sozialtrainingskurse, Gewaltprävention, deviantes Verhalten, Essstörungen, Extremismus, etc.).
  • Das Projekt ist bereits über das Ideenstadium hinaus entwickelt und es können erste Ergebnisse präsentiert werden.
  • Das Projekt ist langfristig angelegt und kontinuierlich in den Kita- und Schulalltag eingebunden bzw. soll zukünftig eingebunden werden.
  • Kinder und Jugendliche sind in das Projekt aktiv eingebunden, im besten Fall haben sie das Projekt selbst angestoßen oder führen es durch.
  • Bei der Umsetzung des Projektes wird mit der Kita- und Schule und möglichst auch mit außerschulischen Partner*innen kooperiert.

Die Nominierung erfolgt durch die Verbände der Kita- und Schulfördervereine. Die Verbände legen dabei folgende Kriterien zugrunde:

  • Wirksamkeit: Das Projekt bewirkt deutliche und kontinuierliche Veränderungen vor Ort und ist geeignet innerhalb der Kita- und Schulgemeinschaft die Haltungen und Werte unter Geschlechteraspekten zu erweitern.
  • Beteiligung: Kinder und Jugendliche sind maßgeblich an der Ideenfindung und Umsetzung beteiligt und wirken aktiv mit.
  • Vernetzung: Im Rahmen des Projektes kooperier(t)en Kita- und Schulförderverein mit Kita und Schule eng. Eine Kooperation mit außerschulischen Partner*innen ist wünschenswert.

Welche Preise werden verliehen?

Der Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“, mit dem drei Projekte öffentlich ausgezeichnet werden, ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld kann von den Preisträger*innenprojekten frei eingesetzt werden.

Die Reisekosten zur Verleihung werden für alle Nominierten bis zu einem festgesetzten Höchstpreis erstattet. Alle nominierten Projekte erhalten die Möglichkeit, sich auf der Internetseite der Stiftung Bildung und der Internetseite der Nationalen Kooperationen www.klischee-frei.de zu präsentieren und profitieren von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?

Bewerbungsphase vom 1. März – 30. April 2018: Die Schulfördervereine können sich mit einer kurzen Projektbeschreibung bei den Verbänden der Kita- und Schulfördervereine bewerben.

Nominierungsphase vom 1. Mai – 31. Mai 2018: Aus allen eingegangenen Bewerbungen wählen die Verbände der Kita- und Schulfördervereine Projekte für den Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2018 aus und nominieren sie für den Bundesentscheid. Dazu erstellen die Verbände gemeinsam mit den Bewerber*innen die Nominierungsunterlagen.

Präsentation der nominierten Projekte und Juryentscheid ab September 2018: Eine Jury aus unabhängigen Expert*innen wählt drei Projekte aus, die den Förderpreis erhalten. Alle nominierten Projekte werden auf der Internetseite der Stiftung Bildung und auf der Internetseite der Nationalen Kooperationen www.klischee-frei.de präsentiert.

Seminarfachtag und Preisverleihung am 12. November 2018: Die Verleihung des Förderpreises „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2018 findet in den Räumen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Berlin statt. Die Reisekosten zur Verleihung werden für alle nominierten Projekte bis zu einem festgesetzten Höchstpreis erstattet.

Wo können sich Schulfördervereine bewerben?

Für eine Bewerbung für den Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2018 wenden Sie sich mit Ihrem Projekt bitte direkt an Ihren Verband der Kita- und Schulfördervereine in Ihrem Bundesland oder an den Bundesverband.

Es gibt folgende teilnehmenden Verbände der Kita- und Schulfördervereine:

  • Bayern: Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Bayern e.V. (LSFV.BAYERN)
  • Berlin-Brandenburg: Landesverband Schulischer Fördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb)
  • Hamburg: Landesverband der KiTa-, Schul-und Fördervereine Hamburg e.V. i. G. (LSFH)
  • Hessen: Landesverband der Schulfördervereine in Hessen e.V. (LSFV-HE)
  • Niedersachsen: Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Niedersachsen e.V. (LSFV-N)
  • Sachsen: Sächsischer Landesverband der Schulfördervereine e.V. (SLSFV)
  • Sachsen-Anhalt: Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Sachsen-Anhalt e.V. (LSFV-ST)
  • Thüringen: Thüringer Landesverband der Schulfördervereine e.V. (TLSFV)
  • Sonstige Bundesländer: Bundesverband der Kita- und Schulfördervereine e.V. (BSFV)

Aus allen Bewerbungen nominieren die Verbände der Kita- und Schulfördervereine insgesamt rund 20-25 Projekte für den Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2018, die an die Stiftung Bildung weitergereicht werden.

Wie sollte die Bewerbung aussehen?

Bewerben können sich die Vereine mit einer formlosen Projektskizze. Diese Projektskizze sollte maximal eine Seite umfassen und die folgenden Punkte umreißen: Ziele und Zielgruppe, methodische und organisatorische Umsetzung, Einbindung in den Kita- und Schulalltag, Ergebnisse/Wirkungen, Rolle einzelner Akteur*innen (insbesondere der Kinder und Jugendlichen, des Kita- und Schulfördervereins und der Kooperations- und Netzwerkpartner*innen).

Wir möchten alle nominierten Projekte auf unseren Webseiten präsentieren. Dafür benötigen wir Fotos, Bilder und ggf. Videos, die die Projekte dokumentieren und die veröffentlicht werden dürfen. Für die Projektskizze ist dieses Material noch nicht notwendig.

Wie setzt sich die Jury zusammen?

In der Jury wirken mit Vertretungen der Stiftung Bildung, des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Mögliche weitere Jurymitglieder sind engagierte Jugendliche, erfahrene Pädagog*innen, Vertretungen der Wissenschaft sowie Initiator*innen gemeinnütziger Initiativen im Bildungsbereich.

Die Expertenjury stellt sich vor:

  • Alexandra Basova Fachreferentin für „Freiwilliges Jahr Beteiligung“Stiftung Bildung, Berlin
  • Prof.in Dr.in Hannelore Faulstich-Wieland Erziehungswissenschaftlerin und emeritierte ProfessorinUniversität Hamburg
  • Dr.in Katharina Greszczuk Referat 415 Gleichstellungspolitik für Jungen und MännerBundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bonn
  • Jens Krabel Fachreferent und wissenschaftlicher MitarbeiterKoordinationsstelle „Chance Quereinstieg / Männer in Kitas“, Berlin
  • Aileen Moeck Gründerin, Master-Studentin für Zukunftsforschung, Bloggerin und AutorinDie Zukunftsbauer, Berlin

Den Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2018 richten für Sie aus:

Stiftung Bildung

Die Stiftung Bildung wirkt als gemeinnützige Spendenorganisation direkt an der Basis über das bundesweite Netzwerk der Kita- und Schulfördervereine, stärkt die Handelnden, setzt sich für vielfältige und partizipative Bildung ein und lässt Ideen vor Ort Wirklichkeit werden. Darüber hinaus fördert die Stiftung Bildung mit ihrer Arbeit die Beteiligung von Kinder und Jugendlichen und stärkt das zivilgesellschaftliche Bildungsengagement.

www.stiftungbildung.com/spenden

Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag und Boys’Day – Jungen-Zukunftstag

Der Girls’Day und der Boys’Day sind Projekte des Kompetenzzentrums Technik-Diversitiy-Chancengleichheit e. V.. Der Girls’Day wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Der Boys’Day wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ziel beider Projekte ist die Erweiterung des Berufswahlspektrums von Mädchen und jungen Frauen sowie von Jungen und jungen Männern.

www.girls-day.de und www.boys-day.de

Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.

Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. fördert bundesweit die Chancengleichheit von Frauen und Männern. Der Verein bündelt Expertise aus Forschung und Praxis für die Anerkennung von Vielfalt als Erfolgsprinzip in Wirtschaft, Gesellschaft und technologischer Entwicklung. Zu seinen passgenauen Maßnahmen für die Umsetzung von Chancengleichheit und Diversity gehören wirksame Projekte und Kampagnen sowie vielfältige Angebote zur Organisationsentwicklung.

www.kompetenzz.de

Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees

Die „Nationalen Kooperationen“ werden getragen von Institutionen, die sich für eine Berufs- und Studienwahl ohne Geschlechterklischees engagieren. Zu dem breiten Bündnis zählen die Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, für Bildung und Forschung, Arbeit und Soziales, für Wirtschaft und Energie sowie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Ebenfalls engagieren sich die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Arbeitgeberverband Gesamtmetall, der DGB Bundesvorstand, die Bundesagentur für Arbeit sowie Vertretungen der Länder und der Praxis im Bildungsbereich und viele weitere Institutionen. Die Schirmherrschaft hat die Frau des Bundespräsidenten Elke Büdenbender übernommen. Angesprochen sind alle am Prozess der Berufs- und Studienorientierung beteiligten Akteurinnen und Akteure – von der Frühen Bildung über Schulen, Berufsberatung, Hochschulen, Einrichtungen und Unternehmen bis zu den Eltern.

www.klischee-frei.de

Spendenpartner*innen

Logos für den Förderpreis 2018
Logo von MEWA - Partner der Stiftung Bildung
Logo der Wolfgang Dürr Stiftung - Partnerin der Stiftung Bildung

Der Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2018 wird auch aus dem Programm „Menschen stärken Menschen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Logo des BMFSFJ - Partner der Stiftung Bildung
Logo Patenschaftsprogramm Menschen stärken Menschen

Das war der Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“ 2017

Thema: Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) & Kooperationen

Die Preisverleihung des Förderpreises „Verein(t) für gute Schule“ 2017 fand am 06. November in Berlin statt.

Pressemitteilung zur Verleihung des Förderpreises „Verein(t) für gute Schule“ 2017
Review des Förderpreises 2017

Broschüre zum Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“ 2017 – Alle Preisträger*innen und nominierten Projekte (PDF-Datei)

Übersicht über alle nominierten Projekte 2017
Kontaktdaten der einzelnen Verbände (PDF-Datei)

Das war der Förderpreis 2016

Die Preisträger 2016 – Förderpreis Verein(t) für gute Schule (PDF-Datei)

Nominierte Projekte für den Förderpreis 2016 – Alle Projekte, alle Informationen

„Wir leben Vielfalt“ – Broschüre zu den nominierten Projekten und Preisträgern 2016 (PDF-Datei)

Flyer zum Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“ 2016 (PDF-Datei)
Ausschreibung für den Förderpreis 2016 (PDF-Datei)
Kontaktdaten der einzelnen Verbände (PDF-Datei)Die Förderpreisverleihung fand am 04. November 2016 in Berlin statt.
Programm des Seminartags und der Preisverleihung (PDF-Datei)
Kurzbeschreibung aller Workshops des Seminartages (PDF-Datei)

2014 : Die feierliche Verleihung des Förderpreises „Verein(t) für gute Schule“ hat am 11. November 2014 im Stiftungsforum am Brandenburger Tor stattgefunden.

Alle 31 nominierten Projekte und die Preisträger des Abends stellen wir Ihnen hier vor (PDF-Datei).

Nominierte Projekte für den Förderpreis 2018

  • Demokratie und Geschlecht

    Das Projekt „Naturkita“ in der gleichnamigen Einrichtung im brandenburgischen Schulzendorf basiert auf einer demokratiefördernden Pädagogik – und hinterfragt Stereotype. Mit dem Projekt wollen die Pädagog*innen allen Kindern gleiche Bildungserfahrungen ermöglichen und starre Bilder von Männlichkeit und Weiblichkeit hinterfragen. Waldpädagogische Ansätze sowie eine demokratiefördernde Pädagogik bilden dafür die Grundlage. Zahlreiche Aktivitäten

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  • Trau Dich - ein Projekt für Selbstbewusstsein - nominiert für den Förderpreis 2018 Trau Dich, Du selbst zu sein!

    So lautet die Botschaft des inklusiven Projektes „Trau Dich“ an der Freien Gesamtschule UniverSaale in Jena, um Jugendliche in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken. Das Projekt richtet sich an Schüler*innen der 5. und 6. Klassenstufen und wurde gemeinsam vom Fachbereich Mensch – Natur – Technik (MNT) und der Schulsozialarbeit entwickelt. Im

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  • Kinderhaende werden bemalt - Projekt nominiert für den Förderpreis 2018 Weniger binär ist mehr!

    Eine binäre Geschlechterordnung zeigt sich in allen Facetten unserer Gesellschaft und schränkt dadurch den Blick auf die Entfaltungsmöglichkeiten jenseits der engen Rollenvorgaben für die jeweiligen Geschlechter ein. Deshalb ist eine genderreflektierte und vorurteilsbewusste Bildungsarbeit fest im Konzept des Kinderladens Wilde Mö(h)re in Berlin verankert. Von der Kleidung bis hin zur

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  • Kinder-Theater - nomniert für den Förderpreis 2018 Kinder-Theater gegen Geschlechterklischees

    Männer hören nicht zu, Frauen können nicht einparken – angeblich! Klischeehafte Vorstellungen wie diese sollen im Johanniter-Kinderhort im oberbayerischen Allershausen bald der Vergangenheit angehören oder besser: gar nicht erst entstehen. Kern des Projektes „Gender-AG im Kinderhort“ sind künstlerische Aufführungen. Die Kinder lernen dabei nach dem Ansatz der ästhetischen Bildung ihre

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  • Kinder forschen - nominiert für den Förderpreis 2018 Forschen ohne Geschlechterklischees

    Im Kindergarten „Die Wühlmäuse“ in Bad Zwesten wird gerne geforscht. Im Mittelpunkt stehen Naturwissenschaften – und dass es beim Experimentieren klischeefrei zugeht. Seit 2013 ist die Kita ein „Haus der kleinen Forscher“. Dabei stehen spannende Experimente aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) auf dem Tagesplan. Spaß machen

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  • Ein Kindergarten frei von Geschlechterklischees - nominiert für den Förderpreis 2018 Jenseits von Blau und Rosa – ein Kindergarten und Geschlechterklischees

    Mit dem Projekt „Rosa gegen Blau, Blau gegen Rosa? Oder: Ein bunter Kindergarten jenseits von Geschlechterklischees!“ mischt der Verein Freier Aktiver Kindergarten in Stuttgart die Farben neu. Geschlechterklischees abbauen – das wollen Kinder, Eltern und das pädagogische Team hier bewusst gemeinsam erreichen. Dabei wird auf bewährte reformpädagogische Ansätze gesetzt, die

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  • Puppen sprechen lassen

    Die Kita Wurzelhaus in Halle arbeitet mit ganz besonderen Puppen. Diese „Persona Dolls“ werden genutzt, um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen – nicht zuletzt über das Thema Geschlechtervielfalt. Im Projekt „Vielfalt – Vorurteilsbewusste Erziehung mit Hilfe der Persona Dolls“ möchten die Pädagog*innen Diversität erfahrbar machen, das kritische Denken

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  • Boys Day - Blumen gelb - nominiert für den Förderpreis 2018 Sozial, engagiert und auf die Berufswahl vorbereitet

    In Aachen arbeitet die Gemeinschaftshauptschule Drimborn mit Partner*innen daran, das Berufswahlspektrum von Jungen zu erweitern und sie gleichzeitig in ihrem sozialen Engagement zu stärken. Mit dem Projekt „Boys′ Power, Soziale Jungs“ erhalten interessierte Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe einen praktischen Einblick in den Berufsalltag in sozialen Einrichtungen. Ziel ist, Jungen

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